Lübeck (ots) – Donnerstagmorgen, gegen 04.00 Uhr, gingen bei der Einsatzleitstelle der Polizei mehrere Notrufe von Anwohnern ein.
Grund hierfür war eine Scheune, die vollständig in Flammen stand. Der Einsatzort befindet sich auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Alten Hochstraße in Sebent, Gemeinde Damlos. Hier geriet eine 40 x 60 Meter große Scheune in Brand. Im zweistöckigen Gebäude waren große Mengen Gerste und etwa 200 Rinder und Schweine untergebracht.
Insgesamt fünf Wehren der umliegenden Orte sind noch immer mit den Löscharbeiten beschäftigt. Für die meisten Tiere gab es keine Rettung mehr, sie verbrannten noch in der Scheune. Einige Tiere mussten durch einen Veterinär notgeschlachtet werden. Lediglich ein paar Rinder und Schweine kamen mit dem Schrecken davon.
Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Reetdachhaus gerade noch verhindern. Die Bewohner wurden vorsorglich aus dem Gebäude geholt, bislang wurde keine Person verletzt.
Für die Scheune gibt es keine Rettung mehr, die Feuerwehr lässt das Gebäude kontrolliert abbrennen, die Löscharbeiten werden noch mehrere Stunden andauern.
Wie das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest. Bevor der Brandort nicht abgekühlt ist, können auch keine Untersuchungen der Kriminalpolizeiaußenstelle Oldenburg/H. durchgeführt werden. Auch zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.
POL-HL: OH – Sebent, Gemeinde Damlos bei Oldenburg/H. / Fast 200 Rinder und Schweine nach Großfeuer verendet
am 15. Oktober 2009, 17:05 Uhr















