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Freitag, 3. September 2010 14:39:23 Uhr
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CENTER — Gewinner des Jazzpodiums Nds (JazziN) 2007—

“…drei junge Leute wandern mit Sensibilität und Mut hier auf traditionellen Wegen, dort am Rand des Möglichen entlang, harmonisch, melodisch, rhythmisch. Oft mit einem ostinativen Schwung. Oft aber auch mit einer balladesken Melancholie, die auch in schnelleren Stücken den Moment wieder aufgreift. Nicht um die Welt aufzumischen, sondern um ihren eigenen Weg zu gehen. Beim Musikmachen. Einen Weg, der einen mehr und mehr anspricht, je öfter man ihm folgt. Ein wirklich gelungenes Debut.“ (Lippische Landeszeitung/06)„Die Eigenkompositionen des Trios center heben sich deutlich ab vom üblichen Mainstream des modernen Jazz. Gleichberechtigt sind Piano, Bass und Schlagzeug arrangiert und integriert. Ein Hörerlebnis des neuen deutschen Jazz!“ (NB Braunschweig/07)

„Das Pianotrio ist eine der klassischen Formationen des Jazz, geadelt durch die Grossen der Geschichte improvisierter Musik. Der junge Berliner Pianist Eike Wulfmeier und seine beiden Mitspieler beziehen sich im gemeinsamen Trio center hörbar auf die Tradition des letzteren, wagen aber auch gleichzeitig einen forschen Ritt in die Moderne. Ein Romantiker freilich ist auch Wulfmeier, spätestens in den Balladen wie in „der heimliche Geiger“ offenbart er eine direkt fassbare Verletzlichkeit und jene warmherzige Sensibilität, die so wunderbar in die Klaviatur kriechen kann, wie Masageöl über verspannte Rückenmuskulatur. Nicht, dass dieses Trio nicht auch heftiger werden könnte: Da geht..s dann über Stock und Stein, sperrig, eckig und mit hartneckigem Eigensinn durchs Gestrüpp der Harmonien, eher aus dem Erbe Bud Powells oder Thelonious Monks gespeist als aus dem Evans-Jarret-Fundus der Moderne. Mit Andreas Edelmann am Bass und Lizzy Scharnofske am Schlagzeug stehen Wulfmeier gleich zwei Seelenverwandte zur Seite, die in synchroner Interaktion der hohen Kunst des spontanen Kontrapunkts frönen. Und dann der Beat, erdig, kernig, ja auch funky, tricky, dirty. Da fletscht der Romantiker schon mal die Zähne und zieht für kurze Zeit den Wolfspelz an. Mit einem im klassischen Format faszinierend kurzweiligen Album fügen center zur schwer unauslotbaren Art of the Piano ein eigenes, unverwechselbares Puzzleteil hinzu. Muss noch erwähnt werden, dass die Aufnahmequalität- wie immer, wenn es sich um eine Bauerproduktion aus Ludwigsburg handelt- ganz hervorragend ausgefallen ist. (Piano News/07)

„..zu hören, wie diese jungen Musiker den kreativen Umgang mit der Kunstform Jazz aus unterschiedlichen Perspektiven angehen. Immer dabei den Blick über den Tellerrand – wie die Band CENTER mit ihrem Bassisten Andreas Edelmann… Sie spielen nicht nur handwerklich gut, sie haben auch Visionen. Es ist eine fast kammermusikalische Form des Jazz, am Puls der Zeit, die Elemente von Klassik bis Pop auffängt, dabei feingliedrige Geschichten mit Tönen erzählt und die Kunst des Aufeinanderhörens und Weglassens eindrucksvoll beherzigt.“ (HAZ Hannover/06)

“Köstlicher Kern – Das Trio Center im Jazz-Club Hannover -
…ein anregendes, süß-saures Wechselspiel zwischen den Geschmacksrichtungen Jazz, Pop und Kammermusik. Center steht dabei in erster Linie mit jungen Bands wie The Bad Plus und e.s.t, die den Rahmen des traditionellen Piano-Trio-Jazz weit ausgedehnt haben. Die sich ihren eigenen Reim auf standardisierte Abläufe machen. Die Swing mit bruchlos integrierten Drum-’n'-Bass-Rhythmen verquicken, die geschickt zwischen Abstraktion und eingängiger Melodik wechseln und das Rollenspiel zwischen Begleiter und Solist verinnerlicht haben. Schön zu hören ist dabei auch wie sich Center zu einer Band mit eigenem Profil entwickelt hat, die konsequent ihren eigenen Weg geht. Und ein Konzert wie dieses mit einem unbegleiteten Basssolo einläutet.” (HAZ Hannover/07)

„ Die seit 2 Jahren existierende Band, bestehend aus Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, erweitert den bewährten Gestus eines modernen Klaviertrios um eine eigenwillige, faszinierende Klangästhetik, die von vorneherein die Eigenarten und Stärken der jeweiligen Instrumentalisten mit einbezieht. Dabei verzichten die Drei geschickt auf langatmige Solo-Selbstdarstellung zugunsten der Stimmung ihrer starken Eigenkompositionen, die ihnen den Jazzpreis „Winning Jazz..05“ eingebracht haben. Ein faszinierendes, herrlich emotionales Klangerlebnis das schwebt, grooved und klingt.“ (GM Bremen/06)

Lizzy Scharnofske – drums

Lizzy Scharnofske, am 22.11.1981 in Gestorf/ Hannover geboren, wuchs als Tochter eines Trompeters in einem lebendigen Musikerhaushalt auf. Mit 13 Jahren bekam sie ihren ersten Schlagzeugunterricht und sammelte Erfahrungen in diversen Bands verschiedener Stilistiken.

2001-2005 studierte sie am ‚Conservatorium Van Amsterdam’ und am ‚Conservatoire National Superieur de Musique et de la danse de Paris’ und schloss mit dem Bachelor of Music ab (drums-jazz).

Lizzy beschäftigte sich neben dem Jazz auch viel mit elektronischer Musik und der Umsetzung elektronischer Sounds auf dem akustischen Drumset. Sie entwickelte ihren eigenen Stil und ist neben ihrem Dasein als Drummerin in verschiedenen Projekten u.a. auch als Komponistin und Produzentin elektronischer sowie akustischer Musik tätig.

Lizzy ist auf verschiedenen Aufnahmen zu hören und gewann diverse Preise im Jazz sowie im klassischen Bereich (z.b. Jugend Jazzt, Winning Jazz, Kammermusik- Förderpreis oder JazzIn).

Lizzy lebt in Berlin und trommelt sich durch die Welt.

www.myspace.com/quancingdeen

Andreas Edelmann – bass

Der in Berlin und Hannover lebende Bassist Andreas Edelmann spielt aktuell neben der Arbeit mit dem Trio center in einer Reihe aufstrebender junger Ensembles der zeitgenössischen deutschen Jazzszene. 1978 in München geboren und bei Hamburg aufgewachsen, zog er Mitte der `90 Jahre nach Hannover, und absolvierte dort ein Jazzstudium als Kontra-und E-Bassist an der Hochschule für Musik und Theater. In dieser Zeit gewann er den Jazzwettbewerb der HMT Hannover 2001, den Wettbewerb ‚winning jazz’ 2005 sowie 2x den niedersächsischen Jazzpreis 2007 mit center und dem Anja Mohr Trio. Andreas Edelmann ist z.Z. konzertant zu hören mit dem Trio center, dem Mark Wyand Quartett, dem Trio Merkur, dem Uwe Steinmetz Quartett, dem Anja Mohr Trio u.a.

www.myspace.com/andreasedelmann

Eike Wulfmeier – piano

Ersten Jazz-Unterricht hatte Eike Wulfmeier (geb. 2.11.1983 in Oberhausen) bei Fritz Krisse und Douglas Sides. Im Alter zwischen 15 und 18 gewann er diverse Preise als Pianist sowie als Gitarrist, u.a. mehrfach bei Jugend Jazzt. Er studierte Jazz-Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Jens Thomas und Bernd Homann und erhielt in dieser Zeit diverse Auszeichnungen, darunter den Jazzpodiums-Preis mit der 2005 bei Neuklang veröffentlichten CD “triomusic”, sowie mehrfach erste Preise bei Winning Jazz u.a.

Neben seiner Arbeit als Pianist ist Eike Wulfmeier auch Komponist aktiv und spielt neben seinem Hauptprojekt ‚center’ in verschiedenen anderen Bands, u.a. ‚JMW-Quintett’, ‚Anja Ritterbusch Quartett’, ‚Two Kites’ oder dem Ensemble ‚Fette Hupe Hannover’.

Seit 2008 hat er einen Lehrauftrag an der HMT-Hannover für Jazz-Klavier und ist in der Norddeutschen Jazz-Szene ein gefragter Sideman.

www.myspace.com/eikewulfmeier

TBF am 8. Februar 2010, 14:13 Uhr

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