Im LiveCV am 12. März 2010, 21.00 Uhr
Modern Jazz aus Berlin
Hinter „Go・ya“ verbirgt sich diesmal nicht der Maler sondern ein junges Berliner Jazzquintett. Im Sommer 2005 wurde es von dem Gitarristen Robert Keßler gegründet.„Go・ya“, was im Japanischen soviel bedeutet wie die „fünf gleichgroßen Teile der Nacht“, sollte nach einem Japanaufenthalt, fasziniert von der dortigen Kultur und Lebensweißheit, der Bandname werden.
Es fällt schwer ihre Musik in eine stilistische Schublade zu stecken. Mit der Tradition verbunden, haben sie den Blick klar nach vorne gerichtet. Man könnte sie als Vertreter des „Modern Jazz“ oder der „Traditionellen Moderne“ bezeichnen. So treffen kräftige Hardbop Themen auf feine, lyrische Motive und verspielte Fusion-Lines auf frei improvisierte Musik.
Das Repertoire besteht überwiegend aus Eigenkomposition Robert Keßlers und Matthias Kawaleks.
Nach anfangs wechselnder Besetzung besteht „Go・ya“ nun aus Robert Keßler (Gitarre), Matthias Kawalek (Schlagzeug), Almut Kühne (Vocals), Rolf Zielke (Piano) und Thomas Koch (Bass). Im September 2009 erschien Ihr Debutalbum „Jasmin“. Mehr Informationen unter www.robertkesslermusic.de.
Presse:
Das Go.Ya. Quintett, hervorgegangen aus dem Jazz-Institut Berlin, repräsentiert vor allem den jungen Berliner Jazz. (Jazzmeeting Berlin 12/07)
“Viel versprechend und sehr hörenswert ist das Album der Band um den jungen Leader Robert Keßler. Hier zeigt sich wahrlich, was die jungen Musiker in Deutschland zu leisten vermögen. – Wieder eine der erfreulichen jungen Bands mit hohem Niveau. Die Kompositionen und Arrangements sind erstaunlich reif und man kommt nicht umhin, die Möglichkeiten zu beneiden, die diesen jungen Musikern noch offen stehen werden. Der Leader selbst zeigt sich als moderner Spieler, der zwar in der Tradition der “alten” Jazzgitarre dezent wurzelt, aber deutlich und unüberhörbar von Metheny stark beeinflusst ist. Keßler scheint aber jemand zu sein, der in der Lage sein wird, dieses Erbe in eine eigene Stimme zu wandeln. Seine Soli sind hervorragende Kleinode, die dem Vorbild durchaus gerecht werden.” (Andreas Polte – Archtop Germany 12/08)
Robert Keßlers Go·ya









