Kiel (ots) – Am 18.03.2010 stellten Beamte des Wasserschutzpolizeirevier Kiel, gegen 10:50 Uhr, bei dem MS “John Mitchell”, Hhf.: St. Johns, eine Freibordunterschreitung von mehr als 13 cm fest. Weiterlesen »
Nach Tagen: März 18th, 2010
WSP-SH: Frachter mit 200 Tonnen Pottasche zuviel
POL-SH: “Wozu brauchen wir eigentlich noch Gleichstellungs-/ Frauenbeauftragte?! 1. Arbeitstagung der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Polizei im Nordverbund
Kiel (ots) – Nach wir vor sind Frauen in der Arbeitswelt benachteiligt. Auch in der Polizei sind Frauen immer noch in der Minderheit und in Führungspositionen eher eine Seltenheit. Die Gründe hierfür sind so unterschiedlich wie die Frauen selbst. Neben der eigenen Familienplanung sind es auch immer wieder strukturelle und organisatorische Gründe innerhalb der Polizeiorganisationen. Weiterlesen »
VHS-Vortrag: Positionen zur Stadtentwicklung
Korrektur: Auch Schüler zahlen nur einen Euro – Studenten ebenso
In der gestrigen Meldung mit gleicher Überschrift (100226L) hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen: Selbstverständlich zahlen Schüler und Studenten bei diesem Vortrag den ermäßigten Preis von einem Euro und nicht, wie gemeldet, von 4,50 Euro. Der normale Preis beträgt 4,50 Euro, der ermäßigte Eintritt einen Euro. Weiterlesen »
POL-HL: OD – Großhansdorf / Nachtrag zum Tötungsdelikt
POL-HL: OD – Großhansdorf / Nachtrag zum Tötungsdelikt
Lübeck (ots) – Bei der Beschreibung des gesuchten Martin Heuer ist ein Fehler aufgetreten. Die Statur des Flüchtigen hat sich in den letzten Jahren nach Aufnahme des Fotos erheblich verändert: Inzwischen liegt das Körpergewicht bei über 100 kg, der Mann gilt als dicklich, zudem trägt er einen dünnen Oberlippen- und Kinnbart.
POL-HL: OD – Groß Hansdorf, Im Rümeland / 23-jährige Frau getötet – Polizei fahndet nach Tatverdächtigem
Lübeck (ots) – Am Donnerstagvormittag, gegen 08.30 Uhr, kam es im Kreis Stormarn in Großhansdorf bei Ahrensburg, Rümeland, zu einem Polizeieinsatz. In einem Wohnheim für Menschen mit psychischer Erkrankung kam es in der vergangenen Nacht vermutlich zu einem Tötungsdelikt.
Eine 23-jährige Nachtschwester wurde mit tödlichen Verletzungen im Halsbereich in einem von außen verschlossenem Zimmer gefunden. Polizeibeamte der Polizeidirektion Ratzeburg trafen die ersten Maßnahmen am Einsatzort und sperrten weiträumig ab. Kriminaltechniker sichern derzeit die Spuren, Ermittler des Kommissariats 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck führen erste Ermittlungen durch. Nach bisherigen Erkenntnissen richtet sich ein konkreter Tatverdacht gegen einen 26-jährigen Mann, der in dieser Einrichtung bislang untergebracht war. Der vorbestrafte Martin Heuer ist vermutlich mit einem blauen Fiat Doblo Kastenwagen mit dem Kennzeichen OD-SO 60 flüchtig. Derzeit ist der Aufenthaltsort des Flüchtigen nicht bekannt, möglicherweise ist er bewaffnet! Weiterlesen »
LKA-SH: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Flensburg und des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein
Kiel (ots) – Schlag gegen international organisierten Rauschgifthandel;14 Kilogramm Heroin beschlagnahmt
Dem Landeskriminalamt Schleswig-Holstein ist in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Flensburg ein Schlag gegen den international organisierten Rauschgifthandel gelungen. Weiterlesen »
Geordnetes Verfahren zur Kandidatenauswahl – Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Peter Reinhardt erklärt:
„Bei den anstehenden Wahlen zur Besetzung der beiden Senatorenposten gibt es
keinerlei Dissens zwischen Fraktionsvorsitzendem und Kreisvorsitzendem. Bei der
Bewertung der anstehenden Personalentscheidungen geht Vielen die Fantasie
durch. Für Aufgeregtheiten gibt es keinerlei Veranlassung. Von Zerstrittenheit oder
einem Scherbenhaufen kann keine Rede sein. Da dürfte der Wunsch der Vater des
Gedankens sein. Der Entscheidungsprozess ist wenig spektakulär verlaufen.
Die SPD hat sich frühzeitig auf ein geordnetes und offenes Verfahren verständigt. Es
ist dabei völlig normal und wenig abenteuerlich, wenn zum Beginn eines
Besetzungsverfahrens im Vorfeld möglicher Weise unterschiedliche Kandidaten
favorisiert werden. Die SPD hat nach einer gründlichen Befragung, an der auch
Vertreter anderer Fraktionen teilgenommen haben, ihren Personalvorschlag
anschließend aufgrund der innerparteilichen Verfahrensordnung festgelegt.
Es gibt zwar in Sachen Flughafen Unterschiede in der Herangehensweise, aber nicht
in der Sache. Das Kommunalwahlprogramm der SPD gibt den Kurs vor. Die SPD ist
nicht gegen einen Flughafen in der Hansestadt. Es ist nicht Aufgabe einer Stadt,
einen Regionalflughafen, auszubauen, zu unterhalten und zu subventionieren. Hier
darf sich das Land nicht länger hinter dem Rockzipfel der Stadt verstecken. Deshalb
werden wir mit zahlreichen eigenen Aktionen für ein Nein beim Bürgerentscheid
werben. Gleichzeitig werden wir auch die zahlreichen geplanten Aktivitäten des
breiten Aktionsbündnisses gegen den Flughafen unterstützen.“
Die Bedeutung der Freien Berufe – Entwicklung eines modernen, innovativen, konkurrenzfähigen Standortes Schleswig-Holstein spielen Freie Berufe eine essentielle Rolle
„Für die Entwicklung eines modernen, innovativen, konkurrenzfähigen Standortes Schleswig-Holstein spielen Freie Berufe eine essentielle Rolle,“ erklärte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) als Gastredner beim diesjährigen Jahresempfang des Landesverbandes der Freien Berufe (LFB) in Kiel. „Zugleich sind Sie als helfende, als beratende, als vertretende, als planende Freiberufler für alle anderen Wirtschaftsbereiche und für die Bürger unverzichtbar.“
„Die Verhältnisse werden immer komplexer, damit steigt der Beratungsbedarf – ob rechtlich, ob steuerlich, ob technisch. Und ein konkurrenzfähiger, attraktiver Standort braucht die qualifizierte medizinische Versorgung ebenso wie einen lebendigen Kulturbetrieb.“ so der Minister weiter zur Position der Freiberufler.
„Insbesondere die Freien Berufe repräsentieren mit ihrer persönlichen und wissensgestützten Qualifikation den wachsenden Dienstleistungssektor,“ beschrieb LFB-Präsident Hans-Peter Küchenmeister die stetig steigende Bedeutung der rund 35.000 selbständigen Freiberufler und ihrer ca. 75.000 Beschäftigten in Schleswig-Holstein.
Die Zahl der Freiberufler nimmt kontinuierlich zu. In den vergangenen Jahren lag der Zuwachs stets um fünf Prozent. Dieser Anstieg wird vom LFB als eine Bestätigung des freiberuflichen, mittelständischen Gesellschaftsmodells gesehen. Bundesweit stieg die Zahl der Erwerbstätigen in den Freien Berufen, also die Summe der Freiberufler und ihrer Mitarbeiter auf über vier Millionen. Der Anteil der Freien Berufe am Bruttoinlandsprodukt ist auf über zehn Prozent gewachsen. Jeder zehnte Euro wird mittlerweile von einem Freiberufler erwirtschaftet.
Die Kernmerkmale des Freien Berufs sind Unabhängigkeit und personengebundene fachliche Kompetenz, so Küchenmeister und stellte Anforderungen an die Politik auf: „Ein Absenken der universitären Ausbildungsinhalte z.B. durch unzulängliche Bachelor/Master-Vorgaben darf es nicht geben; wir wollen keine Schmalspurstudiengänge. Bestehende Eingriffe in das Berufsgeheimnis zum Klienten oder Patienten durch BKA- und Telekommunikationsgesetz oder Strafprozessordnung müssen zurückgenommen werden; wir wollen keine zweitklassige Vertrauenskultur.“ Weil jeder Mensch das Bedürfnis nach Sicherheit hat, müssen die Freien Berufe ihren Kunden, Klienten, Mandanten oder Patienten das auch bieten dürfen.
Die Signale für die rund drei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Freien Berufen sind insgesamt verhalten positiv. Die freiberuflichen Praxen, Kanzleien und Büros arbeiten daran, die Zahl der Beschäftigten stabil halten zu können.
Die Rahmenbedingungen müssen das aber zulassen, bemerkte Küchenmeister. Es sollten z.B. bei einer Kreditvergabe an Freiberufler zukünftig verstärkt Faktoren wie Wissen, Persönlichkeitsstruktur und Marktprognose berücksichtigt werden. Der Freiberufler-Präsident freute sich, dass der Wirtschaftsminister den LFB in die Planung der „Offensive für Wachstum und Beschäftigung in Handwerk und Mittelstand“ einbeziehen will.
Wirtschaftsminister de Jager bestätigt für Schleswig-Holstein, „…dass wir glimpflicher durch Krisen kommen, wie wir umgekehrt auch die Aufschwünge nicht voll auskosten, weil es richtige Konjunkturlokomotiven bei uns eben nicht gibt. In Zeiten wie diesen freuen wir uns besonders über die mittelständische Struktur in unserem Land, über ihre Anpassungsfähigkeit, über ihre Ferne zu den Finanzkapitalmärkten und ihrer Nähe zur Region.“
Für den Minister kommt es in Schleswig-Holstein auf den Mittelstand an. Im Mittelstand arbeiten mehr als drei Viertel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, hier werden die meisten Ausbildungsplätze angeboten und hier findet die Integration junger Menschen in das Arbeitsleben statt. Der Mittelstand ist nicht nur das größte und vielfältigste Segment der schleswig-holsteinischen Wirtschaft, er ist der Motor für Wachstum und Beschäftigung.
Einige Beispiele zeigte de Jager auf: „Schon im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise den Bürgschaftsbetrag der Bürgschaftsbank von einer auf zwei Millionen Euro verdoppelt und die staatlichen Rückbürgschafts- und Rückgarantiequoten um zehn Prozentpunkte erhöht. Jetzt haben wir die Finanzierungshilfen durch vereinheitlichte Verfahren und verkürzte Genehmigungswege nochmals beschleunigt.“
Der LFB-Präsident nahm diese Botschaft gerne auf und verwies seinerseits auf die Anstrengungen der Freien Berufe. Für den Freiberuflerverband in Schleswig-Holstein ist besonders positiv festzustellen, dass sich die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge durch Freie Berufe um über sechs Prozent erhöht hat, insgesamt zeigte sich im Lande ein Rückgang von rund drei Prozent. „Für manch kleine Einheit ist es schon eine Kraftanstrengung, diese gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, jungen Menschen einen qualifizierten Einstieg für den weiteren beruflichen Lebensweg zu geben,“ lobte der Präsident seine Berufsangehörigen.
Der LFB ist die Spitzenorganisation der freiberuflichen Kammern und Verbände. In Schleswig-Holstein gibt es rund 34.000 selbstständige Freiberufler. Diese beschäftigen über 74.000 Mitarbeiter – darunter ca. 5.300 Auszubildende – und erwirtschaften rund 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
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Für die Redaktion:
Dieser Pressemitteilung ist ein Foto beigefügt:
Bildunterschrift:
Wirtschaftsminister Jost de Jager (links) und LFB-Präsident Hans-Peter Küchenmeister sind zuversichtlich, was die Zukunft der Freien Berufe betrifft.
Foto: Thomas Eisenkrätzer
Flughafen: FDP fordert auch von Gegnern Ehrlichkeit – Warnung an „Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm“ (SGF)
Im Streit um das weitere Schicksal des Lübecker Flughafens hat die FDP die „Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm“ (SGF) davor gewarnt, „aus Angst vor einem positiven Bürgerentscheid am 25. April die Bürgerinnen und Bürger durch falsche Zahlen zu täuschen.“ Anlass sind öffentliche Behauptungen des SGF-Vorsitzenden Gerhard Haase, durch eine Umwandlung des bisherigen Flughafengeländes in ein Gewerbegebiet könne die Stadt einen Gewinn von bis zu 90 Millionen Euro erwirtschaften.
„Diese von Herrn Haase in die Welt gesetzte Zahl ist in hohem Maße unseriös“, kritisiert Thomas Schalies, FDP-Fraktionsvorsitzender und rechtlich Verantwortlicher des erfolgreichen Bürgerbegehrens. Der größte Teil des jetzigen, Bestandsschutz genießenden Flughafengeländes ist laut Schalies Naturschutzfläche, die gar nicht anderweitig gewerblich genutzt werden könne. „Mit dem theoretisch verbleibenden Gewerbeland ließen sich nach Abzug aller Kosten allenfalls 12 Millionen Euro erzielen, wovon allerdings auch noch die Beseitigung des Flughafengebäudes und sämtlicher Anlagen zu bezahlen wären“, rechnet der FDP-Mann vor. „Ob überhaupt eine Teilausweisung für Gewerbezwecke planungsrechtlich durchsetzbar wäre, bleibt zudem offen.
„Eine Flughafenschließung käme den Lübecker Steuerzahler daher mit bis zu 30 Millionen Euro deutlich teurer als eine bis spätestens 2012 angestrebte Überführung des Airports in private Hände. Dafür werden wir weiter kämpfen!“, so Schalies abschließend.
DIE LINKE: Bernd Saxe der verirrte Geist
Nach Ansicht des Kreisvorsitzenden der Partei DIE LINKE in Lübeck, Sascha Thomas, muss Bürgermeister Bernd Saxe selbst wissen, was er seiner Partei antut. „Wenn Herr Saxe seine eigene Partei öffentlich derart angreift, dann müssen wir das nicht kommentieren, “ so Sascha Thomas, „ aber es ist mehr als unsportlich parteiinterne Konflikte dafür zu nutzen, das Flughafenbündnis in Verruf zu bringen.“ Weiterlesen »















