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Montag, 20. Mai 2019 14:50:00 Uhr

Drei Jahre Klimapakt im Wohnungsbau – Innenminister Klaus Schlie zieht positive Zwischenbilanz – Wohnungen verbrauchen immer weniger Energie

Beim Klimaschutz im Wohnungsbau macht Schleswig-Holstein gute Fortschritte. Innenminister Klaus Schlie zog auf der 4. Klimaschutzfachtagung am Montag (27. Februar) in Kiel eine positive Zwischenbilanz nach drei Jahren Klimapakt. „“Die Wohnungen, die wir in dieser Zeit mit Landesmitteln gefördert haben, geben jedes Jahr 17.850 Tonnen weniger Kohlendioxid ab““, sagte Schlie. Soviel stoße eine Gemeinde mit 1.500 Einwohnern an Emissionen in die Luft. Der Klimapakt habe sich bewährt. „“Mit freiwilligen Zielvereinbarungen erreichen wir mehr als durch gesetzlichen Zwang““, sagte der Minister.

Die Partner wollen den Jahresverbrauch für Heizung und Warmwasser bis 2020 auf rund 115 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche verringern. Der Landesdurchschnitt konnte von 175 Kilowattstunden auf 160 Kilowattstunden zurückgefahren werden. Und die Klimapaktpartner weisen Verbräuche nach, die noch um mehr als zehn Prozent darunter liegen. „“Wir können unsere Ziele erreichen““, sagte Schlie. Er gründe seine Zuversicht auf die Erfolge und die gestiegenen Investitionszahlen der vergangenen Jahre.

Das sind die Fakten:

In den zurückliegenden vier Jahren wurden wieder deutlich mehr als 8.000 Baugenehmigungen im Jahr erteilt.
Neue und modernisierte Wohnungen werden immer energieeffizienter; sie liegen 30 bis 40 Prozent unter den gesetzlichen Anforderungen.
Die Mitglieder des Klimapakts investieren Jahr für Jahr mehr als 700 Millionen Euro in moderne wärmegedämmte Wohnungen.
Mit Hilfe der sozialen Wohnraumförderung des Landes entstand die Hälfte der neuen Wohnungen als Geschosswohnungen.
Die staatlichen Gelder von 480 Millionen Euro lösten 1,3 Milliarden Euro an Investitionen in den Bau und die Modernisierung von fast 8.400 Wohnungen aus.

Im Januar 2009 schlossen sich das Innenministerium, die Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Wohnungsunternehmen, der Landesverband Nord der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Haus & Grund, der Verband der Immobilienverwalter und der Siedlerbund zu einem „Klimapakt Schleswig-Holstein“ zusammen. Der Immobilienverband Deutschland IVD-Nord hat angekündigt, dem Klimapakt als weiterer Partner beizutreten.

Dumke am 27. Februar 2012, 11:33 Uhr

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