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Mittwoch, 18. Oktober 2017 09:32:45 Uhr

Ratgeber Denkmalschutz: Wohnobjekte aus vergangenen Jahrhunderten

Bild © istock.comquerbeet11Ein denkmalgeschütztes Haus zu restaurieren beziehungsweise zu renovieren, um anschließend darin zu wohnen, ist möglich, aber an einige Bedingungen geknüpft. Was es beim Thema „Leben im Denkmal“ zu beachten gibt, erklären wir hier.

Lübeck ist eine geschichtlich sehr interessante Stadt voller alter Gebäude und einer viel besuchten Altstadt. Manche der alten Lübecker Häuser sind gut erhalten, manche eher baufällig, und ein nicht unerheblicher Teil von ihnen kann derzeit käuflich erworben werden. Aber warum entscheidet man sich für den Erwerb, die Instandsetzung und das Wohnen in einem denkmalgeschützten Haus? Unter anderem spielen dabei das architektonische Flair vergangener Jahrhunderte, die durch das Bauwerk verkörperte Geschichte und der Wert als Kapitalanlage dabei eine maßgebliche Rolle. Ferner spricht das hohe Maß an Individualität für die Denkmalschutzimmobilie. Auf der Gegenseite steht die mitunter recht kostspielige und zeitaufwendige Instandhaltung. Und auch die grundlegende Restaurierung kann sich als diffiziles Unterfangen erweisen.

Es kommt zum Beispiel vor, dass ein Gebäude vollständig demontiert wird, damit jeder einzelne Stein aufbereitet und gereinigt werden kann. Der anschließende Wiederaufbau des Gebäudes erfolgt dann gemäß strenger Richtlinien. Diesen Aufwand scheuen natürlich vor allem jene Häuslebauer, die zu günstigen Konditionen und möglichst schnell bauen oder kaufen wollen. Balkons, Garagen und sonstige Extras, die heute für einen Neubau selbstverständlich sind, fallen bei einem solch alten Gebäude in vielen Fällen weg. Es ist aber nicht unmöglich, das Gebäude beziehungsweise das Anwesen entsprechend zu modernisieren. Ein Garagenanbau mit einem vollautomatischen Tor von Hörmann ist unter den richtigen Voraussetzungen durchaus denkbar. Der bürokratische Aufwand beim Gebäudeerwerb ist je nach Baubehörde/Region mal mehr und mal weniger groß.

Der finanzielle Aspekt eines denkmalgeschützten Gebäudes

Eine unter Denkmalschutz stehende Immobilie weist auch in Bezug auf Finanzierung und Kosten deutliche Unterschiede zum Neubau auf. Ein altes Haus ist meist teuer. Ein vermeintlich verlockender Anschaffungspreis könnte beispielsweise durch Sanierungs- und langfristigen Folgekosten negativ beeinflusst werden. Zu den finanziellen Vorteilen zählen jedoch Fördermittel, die Wertsteigerung und etwaige steuerliche Vorteile.

Bild: © istock.com/querbeet

TBF am 11. Juni 2015, 08:54 Uhr

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