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Samstag, 17. Februar 2018 22:44:40 Uhr

Trautes Heim in Gefahr

Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden: Das Gefühl von Sicherheit gehört dazu. Doch die Einbruchszahlen in Deutschland steigen kontinuierlich an.
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Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden: Das Gefühl von Sicherheit gehört dazu. Doch die Einbruchszahlen in Deutschland steigen kontinuierlich an.
Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH

Einbruchszahlen steigen weiter deutlich an

(djd/pt). Zur Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden gehört das Gefühl von Sicherheit untrennbar dazu. Doch dies ist zunehmend in Gefahr: 2013 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut deutlich gestiegen, wie die Kriminalstatistiken der fünf bevölkerungsreichsten Bundesländer zeigen. Einen Negativrekord stellt dabei Baden-Württemberg auf: Hier hat laut Polizei die Zahl der Fälle um 31,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Aber auch Bayern (plus 11,8 Prozent), Hessen (plus 2,1 Prozent), Niedersachsen (plus 7,8 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (plus 1,5 Prozent) vermelden Steigerungen.

Diebe haben leichtes Spiel

Gelegenheit macht Diebe: Viele Experten sind der Auffassung, dass es die Bürger den Ganoven oft zu leicht machen. „Eine unzureichende oder gar nicht vorhandene Sicherheitsausstattung sorgt dafür, dass sich die Täter in Sicherheit wiegen“, kommentiert etwa Ralf Mikitta vom Sicherheitstechnikanbieter Micycle. Der materielle Schaden eines Einbruchs sei in aller Regel über die Hausratversicherung abgedeckt – viel schwerer wiegen die psychischen Folgen. „Das Gefühl der Geborgenheit zu Hause bleibt bei vielen nachhaltig gestört. So kommt es, dass die Menschen buchstäblich durch Schaden klug werden und sich erst nach einem Einbruch für Sicherheitstechnik interessieren“, betont Mikitta.

Schwachstellen beseitigen

Dabei seien es, so Mikitta, meist dieselben Schwachstellen im Haus, über die sich Täter Zutritt verschaffen: Ungesicherte Terrassentüren oder Fenster im Erdgeschoss, die von Profis in wenigen Augenblicken aufgehebelt werden können, oder auch Seiteneingänge mit einem Türschloss, das sich allzu leicht knacken lässt. Der Fachmann empfiehlt, diese neuralgischen Punkte zu schützen – mit einer Kombination aus mechanischen und elektronischen Sicherungen. Funkbasierte Systeme wie die Anlage „Listener V7“ lassen sich einfach und schnell nachrüsten, da keine zusätzlichen Leitungen verlegt werden müssen. Unter www.listener.de und unter www.micycle.com gibt es mehr Informationen dazu.

TBF am 15. Mai 2014, 09:35 Uhr

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