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Montag, 23. Oktober 2017 00:53:20 Uhr

FW-SE: Waldbrandgefahr – 250 Feuerwehrkräfte proben den Ernstfall

Staatsforst Segeberg (ots) – Am Sonnabend, den 01. Juli 2017 führen die Feuerwehren des Kreises Segeberg eine größere Einsatzübung im südlichen Bereich des Segeberger Staatsforst durch. Die betroffene Abteilung 37/38 – Lindeloh befindet sich westlich der Aral-Tankstelle in Bockhorn bis zur L 79 nach Hartenholm. Übungsanlage: Es brennen 1000 m² Waldfläche mit zügiger Brandausbreitung Übungsziele: Überprüfung der Alarmstrukturen und Abläufe des Waldbrandkonzeptes sowie Erprobung der Kommunikation Einsatzleitung: OBM Gero Müller (FF Wittenborn) bzw. der ersteingetroffene Zugführer mit Unterstützung der Technischen Einsatzleitung des Kreises Segeberg Angenommene Übungsbedingungen: Waldbrandgefahr: Nach einer witterungsbedingten lang anhaltenden Trockenphase wurde die Stufe 4 nach dem Waldbrandgefahrenindex festgelegt und veröffentlicht Temperatur: ca. 23 C Wind: Leichter Wind (3 Beaufort bis 20 km/h) aus Süd-Ost Einsatzkräfte: ca. 250 aus Feuerwehr und THW (Rettungsdienst nur zur Unterstützung) Übungsverlauf: Spaziergänger entdecken auf ihrem Weg von Bockhorn nach Hartenholm ein Feuer und setzen einen Notruf ab. Die Leitstelle Holstein löst daraufhin das Einsatzstichwort „Feuer klein“ für die Löschzüge 2 und 3 mit den beteiligten Wehren Wittenborn, Todesfelde, Bockhorn, Hartenholm, Hasenmoor und Schmalfeld zur Brandbekämpfung aus. Einsatzleiter für diesen Abschnitt wird der ersteingetroffene Zugführer. Die Zugführer haben die Aufgabe, die Löschzüge zusammenzuführen. In dem Waldbrandkonzept des Kreises Segebergs sind Fahrzeuge mit verschiedenen Einsatzfähigkeiten aus mehr als 30 Freiwilligen Feuerwehren sowie Sondereinheiten wie dem ABC-Zug, der Technischen Einsatzleitung sowie des gemeinsamen Flugdienstes der Kreise Segeberg und Stormarn zusammengefasst. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle erkundet der Einsatzleiter die Einsatzstelle und entscheidet aufgrund der vorherrschenden Situation sofort auf das Stichwort „Feuer mittel“, Bereich Süd. Die Wehren aus Todesfelde, Bark, Högersdorf und Fredesdorf begeben sich in den Bereitstellungsraum beim Feuerwehrgerätehaus Wittenborn. Zum Wasser-, Material- und Personaltransport und der Logistik begeben sich die Wehren Stipsdorf, Groß Niendorf, Bad Segeberg und der ABC-Zug in den Bereitstellungsraum „Rotenhahn“ bzw. halten sich an der Kreisfeuerwehrzentrale bereit.. Auch die Löschzüge 1, 4 und 5 aus den Wehren Wahlstedt, Fahrenkrug und Daldorf, Rickling, Fehrenbötel und Heidmühlen, Boostedt, Kleinkummerfeld, Großenaspe und Bimöhlen begeben sich in ihre zugewiesenen Bereitstellungsräume an der Aral Tankstelle Bockhorn bzw. am Feuerwehrgerätehaus Heidmühlen. Das THW aus Wahlstedt steht neben der Räumung von Waldwegen, die durch umgestürzte Bäume blockiert sein könnten, auch zur Bergung von Fahrzeugen zur Verfügung. Je nach Verlauf der Übung können weitere Szenarien durch die Übungsleitung eingespielt werden. So könnte durch die Flugbeobachter ein zweites Feuer entdeckt und gemeldet werden, die Bergung eines Fahrzeuges könnte notwendig werden oder durch die Drehung der Windrichtung müsste die Stellung der eingesetzten Kräfte überdacht werden. Der gemeinsamer Imbiss findet im Feuerwehrgerätehaus Hartenholm statt. Notwendigkeit eines Waldbrandkonzeptes Der Staatsforst Segeberg hat eine Fläche von über 4.000 ha und ist damit hinter dem Sachsenwald das zweitgrößte zusammenhängende Waldgebiet in Schleswig-Holstein. Er ist im Besitz der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten und keinem Gemeindegebiet unterstellt. Somit ist der Brandschutz im Staatsforst nicht durch die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden sichergestellt. Die Landesforsten SH haben mit der Gemeinde Wittenborn einen Vertrag zur Sicherstellung des Brandschutzes abgeschlossen, weshalb die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenborn als Einsatzleitung eingesetzt ist. Wegen der Größe der Waldfläche und um die langen Wegstrecken bei Einsätzen möglichst schnell bewältigen zu können, wurde der Segeberger Forst in 4 Gebiete (Nord, Ost, Süd und West) eingeteilt und die im Waldbrandkonzept beteiligten Löschzüge den Gebieten örtlich zugeordnet. Als Ansprechpartner wird der Kreispressewart Sönke Möller bei der Übung vor Ort sein. TEL Sachgebietsleiterin 5 5 – Presse und Öffentlichkeitsarbeit Gabriele Turtun

Quelle: presseportal.de

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