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Freitag, 24. Januar 2020 12:47:38 Uhr

HISTORY: Das letzte Geheimnis der Titanic

HISTORY Dokumentation „Titanic – Beweise aus der Tiefe“ …

München (ots) – Erstmals hat HISTORY das gesamte Trümmerareal der Titanic in rund 3800 Meter Tiefe in einer aufwändigen Expedition untersucht und erfasst. Anhand der gesammelten Daten rekonstruierten Experten wie bei einem Flugzeugabsturz die Details des Untergangs und erschufen ein 3D-Modell des Wracks. HISTORY zeigt die neuen erstaunlichen Erkenntnisse zum 100. Jahrestag der Katastrophe am 15. April um 20.30 Uhr in der deutschen Erstausstrahlung von „Titanic – Beweise aus der Tiefe“.

Wie ging die angeblich unsinkbare Titanic wirklich unter? Gab es grundlegende Schwachstellen und wenn ja, wer war verantwortlich dafür? 2010 untersuchten namhafte Wissenschaftler, Ingenieure, Archäologen und weitere Experten in der umfangreichsten Expedition aller Zeiten erstmals das gesamte 15 Quadratmeilen umfassende Trümmerareal auf dem Meeresboden. Speziell dafür entwickelte Kameras erfassten Bilder mit einem noch nie da gewesenen Detailreichtum und immenser Schärfe. Diese Daten lieferten die Grundlage für eine Karte des Gebiets. Aus diesen Informationen entstand Schritt für Schritt das Wrack der Titanic als 3D-Modell. Ermittler, die sonst anhand gefundener Überreste die Ursache von Flugzeugabstürzen analysieren, konnten so den genauen Ablauf des Untergangs rekonstruieren. Ihre neuen Erkenntnisse zeigt HISTORY am 15. April um 20.30 Uhr in der deutschen TV-Premiere „Titanic – Beweise aus der Tiefe“, die 2011 in HD in den USA produziert wurde.

HISTORY begleitete exklusiv die Expedition, die unter Federführung von RMS Titanic Inc., verantwortlich für die Verwaltung der Wrackstelle, durchgeführt wurde. Zahlreiche namhafte Institute und Organisationen wurden dabei eingebunden. Eine Abteilung des Woods Hole Oceanographic Institution, einer der Weltmarktführer von bildgebenden Verfahren unter Wasser, entwickelte spezielle 3D- und 2D-Kameras für diese Mission, die gestochen scharfe Bilder des Wracks lieferten. Das Waitt Institut for Discovery stellte Roboter, sogenannte AUVs (autonomous underwater vehicles) zur Verfügung, die das Areal mit hochauflösenden Sonarmessungen erfassten. Auf Grundlage dieser Aufnahmen schickte das Expeditionsteam ferngesteuerte Roboter, die mit Kameras ausgestattet waren, zu auffälligen Trümmern. Spezialisten erstellten aus all diesen Informationen eine Karte, die nicht nur erstmals das gesamte Areal erfasste, sondern auch wesentlich präziser als frühere ist. So entdeckten die Wissenschaftler Details, die bisher unbekannt waren.

Nach der Erfassung des Areals und der Erstellung der Karte folgte ein weiterer spektakulärer Schritt: In einem virtuellen Hangar setzten Experten unterschiedliche Techniken ein, die sonst zur Analyse von Flugzeugabstürzen verwendet werden. Bekannt sind die Bilder von Ermittlern, die nach Abstürzen alle gefundenen Teile des Wracks und die Informationen zu ihrer ursprünglichen Lage in einem Raum sammeln und daraus Informationen über die genaue Absturzursache ge-winnen. In dem virtuellen Hangar geschah genau dies mit den per Sonar und Film erfassten Wrackstücken am Meeresgrund. Stück für Stück setzten die Experten die Titanic in einer virtuellen 3D-Konstruktion wieder zusammen. Die Dokumentation „Titanic – Beweise aus der Tiefe“ gibt dem Zuschauer das Gefühl, direkt vor Ort beim Wrack zu sein und lüftet mit Hilfe neuester Computertechnik die letzten Geheimnisse über den Untergang des Luxusliners.

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Wie sich im Wasser das Angesicht spiegelt, so ein Mensch im Herzen des andern.
 

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