Jugendliche sehen bei Gegenüber auf Zähne

31. August 2009

Zahnarzt: “Pubertät ist Schlüsselalter für schöne Zähne als Erwachsener”

Als erstes blicken Jugendliche auf das weiße Lächeln (Foto: aboutpixel.de/Broiler)

Wien (pte/31.08.2009/13:15) - Schöne Zähne sind Jugendlichen bei ihrem Gegenüber wichtiger als reine Haut, schlanke Figur oder volles Haar. Das besagt eine Erhebung unter 1.200 Jugendlichen zwischen zwölf und 24 Jahren durch das Befragungsinstituts GfK, die im Auftrag des Zahncreme-Herstellers Colgate Palmolive durchgeführt und heute, Montag, anlässlich der Aktion “Monat der Mundgesundheit” http://www.mundgesundheit.at in Wien präsentiert wurde.

Wolfgang Müller, Prophylaxereferent der Zahnärztekammer Österreich http://www.zahnaerztekammer.at, sieht das Ergebnis als Hinweis für die Bedeutung der Zahngesundheit bei Jugendlichen. “Zähne spielen eine wesentliche Rolle für die Gesichtsharmonie. Jugendliche sehen sie für noch wichtiger an als übrige kosmetischen Bedürfnisse. Das kann eine wichtige Motivationshilfe für das Zähneputzen sein”, so Müller im pressetext-Interview.

Die Befragung gibt Einblick in die Zahnhygiene-Gewohnheiten der Jugendlichen. Von zehn Jugendlichen putzen demnach neun die Zähne in der Früh, acht am Abend, vier greifen vor dem Ausgehen nochmals zur Zahnbürste und zwei bevor sie Freund oder Freundin treffen. Nur sechs Prozent gehen gemäß der Fachempfehlung zweimal pro Jahr zum Zahnarzt, während 40 Prozent bereits mindestens einmal eine professionelle Zahnreinigung durchführen ließen. Anders als Erwachsene verbinden Jugendliche den Zahnarztbesuch jedoch weit weniger mit schlechten oder angsterfüllten Erfahrungen, da 43 Prozent den ersten Besuch neutral und 32 Prozent positiv in Erinnerung haben.

Die Pubertät ist eine Schlüsselphase für die Entwicklung schöner Zähne im Erwachsenenalter, betont Müller. “Jugendliche in diesem Alter sind wenig zugänglich für derartige Aufforderungen, obwohl gerade in dieser Umbruchsphase erhöhte Bereitschaft besteht, Karies zu entwickeln”, so Müller. Hintergrund für dieses erhöhte Risiko seien hormonelle Veränderungen sowie die fertige Ausprägung des größeren Erwachsenengebisses, das mehr Zahnpflege erfordert, die auch die Zahnzwischenräume einschließen sollte. Darüber hinaus ist die Zuckerliebe der Jugendlichen ein Zahnproblem. “Die meisten Jugendlichen konsumieren große Mengen an Süßigkeiten und Softdrinks, die Zucker offensichtlich oder in versteckter Form enthalten.”

Verstärktes Augenmerk auf die Zähne in der Jugend zahlt sich aus. “Wer es schafft, die Zähne während der Pubertät durch gute Pflege und vernünftige Ernährung kariesfrei zu halten, hat gute Aussicht darauf, auch im späteren Erwachsenenleben nicht an Karies zu leiden”, so der Zahnärzte-Sprecher. Da die dafür nötige Gewohnheit des regelmäßigen Zähneputzens schon von Klein auf nötig sei, komme den Anweisungen der Eltern eine besondere Rolle für die Zahngesundheit der Kinder zu.

Wolfgang Müller, Prophylaxereferent der Zahnärztekammer Österreich http://www.zahnaerztekammer.at, sieht das Ergebnis als Hinweis für die Bedeutung der Zahngesundheit bei Jugendlichen. “Zähne spielen eine wesentliche Rolle für die Gesichtsharmonie. Jugendliche sehen sie für noch wichtiger an als übrige kosmetischen Bedürfnisse. Das kann eine wichtige Motivationshilfe für das Zähneputzen sein”, so Müller im pressetext-Interview.

Die Befragung gibt Einblick in die Zahnhygiene-Gewohnheiten der Jugendlichen. Von zehn Jugendlichen putzen demnach neun die Zähne in der Früh, acht am Abend, vier greifen vor dem Ausgehen nochmals zur Zahnbürste und zwei bevor sie Freund oder Freundin treffen. Nur sechs Prozent gehen gemäß der Fachempfehlung zweimal pro Jahr zum Zahnarzt, während 40 Prozent bereits mindestens einmal eine professionelle Zahnreinigung durchführen ließen. Anders als Erwachsene verbinden Jugendliche den Zahnarztbesuch jedoch weit weniger mit schlechten oder angsterfüllten Erfahrungen, da 43 Prozent den ersten Besuch neutral und 32 Prozent positiv in Erinnerung haben.

Die Pubertät ist eine Schlüsselphase für die Entwicklung schöner Zähne im Erwachsenenalter, betont Müller. “Jugendliche in diesem Alter sind wenig zugänglich für derartige Aufforderungen, obwohl gerade in dieser Umbruchsphase erhöhte Bereitschaft besteht, Karies zu entwickeln”, so Müller. Hintergrund für dieses erhöhte Risiko seien hormonelle Veränderungen sowie die fertige Ausprägung des größeren Erwachsenengebisses, das mehr Zahnpflege erfordert, die auch die Zahnzwischenräume einschließen sollte. Darüber hinaus ist die Zuckerliebe der Jugendlichen ein Zahnproblem. “Die meisten Jugendlichen konsumieren große Mengen an Süßigkeiten und Softdrinks, die Zucker offensichtlich oder in versteckter Form enthalten.”

Verstärktes Augenmerk auf die Zähne in der Jugend zahlt sich aus. “Wer es schafft, die Zähne während der Pubertät durch gute Pflege und vernünftige Ernährung kariesfrei zu halten, hat gute Aussicht darauf, auch im späteren Erwachsenenleben nicht an Karies zu leiden”, so der Zahnärzte-Sprecher. Da die dafür nötige Gewohnheit des regelmäßigen Zähneputzens schon von Klein auf nötig sei, komme den Anweisungen der Eltern eine besondere Rolle für die Zahngesundheit der Kinder zu.

Erstes Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz

30. August 2009

Autor Uwe Knop: “Vergessen sie alle Ernährungsregeln”


Frankfurt (R E Z E N S I O N) (pte/29.08.2009/06:05) - Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop http://www.echte-esser.de wirft mit seinem neuen Titel “Hunger & Lust - Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz” alle bisherigen Ernährungsregeln über Bord und argumentiert damit, dass jeder Mensch seine eigene Art zu essen hat. “Die Kernbotschaft meines Buchs lautet, dass jeder nur dann essen sollte, wenn er echten Hunger hat. Es kommt dann weniger darauf an, was man isst, als dass man sich dabei wohlfühlt und genießt”, so Knop im pressetext-Interview. Der Autor hat in den vergangenen drei Jahren 150 neue wissenschaftliche Studien kritisch analysiert und ist dabei zu seinen Schlüssen gekommen. “Es gibt keine gesicherten Beweise für die gängigen Ernährungsregeln.” Kaum ein Forschungszweig liefere derart widersprüchliche Ergebnisse wie die Ernährungswissenschaften.

Ein Grundgesetz der “Kulinarischen Körperintelligenz” laute auch, dass jeder Mensch anders isst. “Hunger ist ein instinktives Gefühl”, so Knop. Grundlage des Systems der Kulinarischen Körperintelligenz sei das individuelle Körperwissen, das mit den Triebfedern Hunger und Lust die Auswahl der Nahrungsmittel steuert, die jeder Mensch zur Lebenserhaltung benötigt. “Das heißt, dass jeder individuelle Körper weiß, welche Nahrung für ihn gut ist”, so der Experte. “Das bedeutet aber auch, dass jeder Mensch andere Dinge mag. Wenn jemand nicht frühstücken will, weil er keinen Hunger hat, ist das eine individuelle Vorliebe.” Auch wenn jemand in der Straßenbahn auf dem Weg ins Büro seine Mahlzeit genießt, ist das in Ordnung. Essen sei ebenso wie Sexualität ein Grundtrieb des Menschen. Die Frage, ob ein genussvolles Essen oder Fastfood besser sei, liege einzig und allein in der Beurteilung eines jeden Individuums. Das gelte ja beim Sex ebenso. Manche mögen es eher genussvoll zelebriert, andere hingegen schneller.

“Ob jemand jetzt zu- oder abnimmt, hängt maßgeblich vom Faktor Energiebilanz ab”, erklärt Knop. Wer langfristig mehr Energie aufnimmt, als sein Körper insgesamt verbrauchen kann, wird zwangsläufig schwerer. Wenn man hingegen dauerhaft zu wenig isst, nimmt man ab. “In puncto Körpergewicht ist es übrigens egal, was, wann und wie oft man isst. Von Bedeutung ist nur die Energiebilanz.” Knop kritisiert in diesem Zusammenhang die Meßlatte der Bewertung von “zu dick”. “Wir messen dies im Allgemeinen nur anhand des kontrovers diskutierten Body-Mass-Index (BMI) - und der sagt auch nichts über den Wohlfühl-Faktor eines jeden persönlich aus.” Allgemeine Aussagen dazu gebe es nicht, denn einer fühle sich mit einem BMI von 28 wohl, der andere hingegen nicht. Ob Übergewicht krank mache, hänge sicher vom Einzelfall ab. “Manche Studien bescheinigen Menschen mit einem BMI von 25 bis 27 ein längeres Leben, bei anderen Untersuchungen liegt der Langlebe-BMI sogar bei 25 bis 30. Dann gibt es Erkenntnisse, wonach ab einem BMI größer 30 das Risiko für zahlreiche Erkrankungen steigt”, so Knop. Es gebe allerdings auch Studien, die zeigen, dass beispielsweise bei bis zu einem Drittel der Fettleibigen die Blutwerte normal sind. “Für fast jede Meinung gibt es die passende Studie.”

“Dauerhaftes Abnehmen ist eine Lebensaufgabe”, erklärt der Ernährungswissenschaftler. Der Grund dafür sei die Tatsache, dass jeder Körper sein Idealgewicht habe. “Wenn man dieses Idealgewicht ablehnt, führt man sozusagen einen Kampf gegen das eigene Naturell.” Und das sei ein sehr schwieriges Unterfangen. Ablehnend steht der Autor übrigens auch Nahrungsergänzungsmitteln bei gesunden Erwachsenen und Kindern gegenüber. Zahlreiche Untersuchungen hätten ergeben, dass Vitaminpillen zur Vorbeugung und sogar zur Behandlung vieler Volkskrankheiten nutzlos sind. Ein ausgewähltes Beispiel zur gefährlichen Doppelzüngigkeit cholesterinsenkender Lebensmittel runden das Kapitel zur Nahrungs-Ergänzung ab.

Ein Grundgesetz der “Kulinarischen Körperintelligenz” laute auch, dass jeder Mensch anders isst. “Hunger ist ein instinktives Gefühl”, so Knop. Grundlage des Systems der Kulinarischen Körperintelligenz sei das individuelle Körperwissen, das mit den Triebfedern Hunger und Lust die Auswahl der Nahrungsmittel steuert, die jeder Mensch zur Lebenserhaltung benötigt. “Das heißt, dass jeder individuelle Körper weiß, welche Nahrung für ihn gut ist”, so der Experte. “Das bedeutet aber auch, dass jeder Mensch andere Dinge mag. Wenn jemand nicht frühstücken will, weil er keinen Hunger hat, ist das eine individuelle Vorliebe.” Auch wenn jemand in der Straßenbahn auf dem Weg ins Büro seine Mahlzeit genießt, ist das in Ordnung. Essen sei ebenso wie Sexualität ein Grundtrieb des Menschen. Die Frage, ob ein genussvolles Essen oder Fastfood besser sei, liege einzig und allein in der Beurteilung eines jeden Individuums. Das gelte ja beim Sex ebenso. Manche mögen es eher genussvoll zelebriert, andere hingegen schneller.

“Ob jemand jetzt zu- oder abnimmt, hängt maßgeblich vom Faktor Energiebilanz ab”, erklärt Knop. Wer langfristig mehr Energie aufnimmt, als sein Körper insgesamt verbrauchen kann, wird zwangsläufig schwerer. Wenn man hingegen dauerhaft zu wenig isst, nimmt man ab. “In puncto Körpergewicht ist es übrigens egal, was, wann und wie oft man isst. Von Bedeutung ist nur die Energiebilanz.” Knop kritisiert in diesem Zusammenhang die Meßlatte der Bewertung von “zu dick”. “Wir messen dies im Allgemeinen nur anhand des kontrovers diskutierten Body-Mass-Index (BMI) - und der sagt auch nichts über den Wohlfühl-Faktor eines jeden persönlich aus.” Allgemeine Aussagen dazu gebe es nicht, denn einer fühle sich mit einem BMI von 28 wohl, der andere hingegen nicht. Ob Übergewicht krank mache, hänge sicher vom Einzelfall ab. “Manche Studien bescheinigen Menschen mit einem BMI von 25 bis 27 ein längeres Leben, bei anderen Untersuchungen liegt der Langlebe-BMI sogar bei 25 bis 30. Dann gibt es Erkenntnisse, wonach ab einem BMI größer 30 das Risiko für zahlreiche Erkrankungen steigt”, so Knop. Es gebe allerdings auch Studien, die zeigen, dass beispielsweise bei bis zu einem Drittel der Fettleibigen die Blutwerte normal sind. “Für fast jede Meinung gibt es die passende Studie.”

“Dauerhaftes Abnehmen ist eine Lebensaufgabe”, erklärt der Ernährungswissenschaftler. Der Grund dafür sei die Tatsache, dass jeder Körper sein Idealgewicht habe. “Wenn man dieses Idealgewicht ablehnt, führt man sozusagen einen Kampf gegen das eigene Naturell.” Und das sei ein sehr schwieriges Unterfangen. Ablehnend steht der Autor übrigens auch Nahrungsergänzungsmitteln bei gesunden Erwachsenen und Kindern gegenüber. Zahlreiche Untersuchungen hätten ergeben, dass Vitaminpillen zur Vorbeugung und sogar zur Behandlung vieler Volkskrankheiten nutzlos sind. Ein ausgewähltes Beispiel zur gefährlichen Doppelzüngigkeit cholesterinsenkender Lebensmittel runden das Kapitel zur Nahrungs-Ergänzung ab.