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Mittwoch, 16. Oktober 2019 18:39:07 Uhr

Leben wir in der Zeit der kräftigen Irrtümer?

Autor: Heinemann, Karl

Es gibt ein bekanntes lateinisches Sprichwort: Errare humanum est (Irren ist menschlich). Das besagt: Irren ist eine menschliche Unzulänglichkeit und ist nicht völlig auszuschließen. In allen Lebensbereichen erfahren wir täglich die Wahrheit dieser Aussage mit mehr oder weniger schwerwiegenden Folgen. Je nach Bedeutung der Irrtumsprozesse sind die Ärgernisse entsprechend für alle Beteiligten von belanglos bis katastrophal einzustufen. Entscheidend aber ist stets die Möglichkeit der Schadensbegrenzung und Berichtigung. Oft können geringe Fehlursachen gewaltige Auswirkungen erzielen, und umgekehrt können gravierende Irrtümer so korrigiert werden, dass die Folgen verhältnismäßig unbedeutend bleiben.Auch bei glaubenden Menschen kann es immer wieder zu Irrtümern sowohl im Lehrbereich als auch im praktischen Verhalten kommen. Diese Erfahrungen sind für alle wahrheitsliebenden Gläubigen schmerzlich, lassen sich aber mit absoluter Gewissheit nie ganz vermeiden.

Auch die Bibel berichtet von solchen Erfahrungen. Deshalb ist einerseits von allen Beteiligten wahre Demut vonnöten, andrerseits sollte die menschlich-begrenzte Sichtweise stets die Weisheit und Erkenntnis Gottes einbeziehen.

Gefährlich werden Entwicklungen, wenn punktuelle und partielle Irrungen nicht mehr erkannt werden, sondern sich verfestigen und weitere Irrtümer nach sich ziehen. So konnten z. B. aus Lehrirrtümern Irrlehren entstehen, die große Schäden im Laufe der Kirchengeschichte angerichtet haben und sich bis auf den heutigen Tag in Kirchen, Gemeinden und vor allem Sekten hartnäckig behauptet haben.

Der Apostel Paulus ermahnt die Epheser eindringlich: “Deshalb sollen wir nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen durch die Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum” (Kap. 4, 14). Hier wird auch noch differenziert zwischen solchen, die aktiv und bewusst zu Irrtum verführen, und jenen, die sich als Arglose (Unmündige) von der Lehrwahrheit abwenden lassen.

Wir wollen nun der Frage nachgehen, ob in der Gegenwart nicht nur die menschlich bedingten Fehler und Irrtümer vorhanden sind, sondern ob bereits über das normale Maß hinaus kräftige Irrtümer im Sinne des Irrwahns erkennbar sind, so wie es Paulus in 2. Thess. 2, 11 für das Ende des Zeitlaufs (Äons) vorausgesagt hat. In Verbindung mit der Anbahnung des Erscheinens des letzten Menschheitsverführers, den Paulus den Gesetzlosen (Menschen der Sünde) nennt, wird der große Abfall als ein bedeutsames Zeichen genannt. Dieser Prozess wird begleitet durch verführerische Wunder und den Betrug der Sünde (2. Thess. 2, 9.10). Diese verderbliche Entwicklung wird weltweit stattfinden und nach dem Gesamtzeugnis der Bibel den politischen, wirtschaftlichen und religiösen Bereich umfassen.

So wollen auch wir alle drei gesellschaftlich bedeutsamen Aspekte bei der Behandlung unseres Themas berücksichtigen, am meisten jedoch den entscheidenden religiösen Sektor.

1. Politischer Bereich

Da die Probleme der Menschheit global auf allen Lebensgebieten ständig zunehmen und nationale Lösungen nicht mehr wesentliche Hilfen bringen, erscheinen gemeinsame Anstrengungen aller Nationen — vertreten durch die UNO — dringend geboten. Die letzten Maßnahmen dieser Weltorganisation in Zusammenarbeit mit der NATO auf dem Balkan weisen eindeutig in diese Richtung. Es ist zwar zu begrüßen, wenn auf diese Weise weiteres Blutvergießen, Terror und Elend verhindert werden können. Aber trotzdem muss im Lichte des Wortes Gottes die Gesamtentwicklung der weltumfassenden Einigungs- und Einheitsbestrebungen kritisch betrachtet werden. Denn nach Aussagen des prophetischen Wortes führt dieser Prozess zu der Entstehung des letzten “Tierreiches” mit seinem Spitzenmann, dem diabolischen Weltherrscher (Offb. 17, 12.13).

Bereits seit Gründung des Völkerbundes nach dem 1. Weltkrieg ist der Wille der führenden Weltmächte zur gemeinsamen politischen Lösung anstehender Weltprobleme vermehrt zu spüren. Ihre politischen, wirtschaftlichen, militärischen, religiösen und philosophischen Repräsentanten haben seitdem manche Vorschläge zur konkreten Bewältigung dieser gewaltigen Aufgaben veröffentlicht. Es haben sich auch bereits etliche Organisationen dieser Zielsetzung verpflichtet. Neben den Vereinten Nationen sind die bedeutendsten:

Die Trilaterale Kommission
Die Bilderberger
Der Club of Rome
Die World Constitution

Alle diese Organisationen wollen ihren Einfluss dazu geltend machen, die Welt auf eine Möglichkeit der Weltregierung vorzubereiten. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Versuch des Club of Rome, die gesamte Welt in zehn große Verwaltungsregionen einzuteilen (nach J. W. van der Hoeven: “Babylon oder Jerusalem”, Hänssler-Verlag).

TOPIC Nr.10/94 berichtete über ein im September 1994 in Berlin stattgefundenes Treffen von über 100 Führungspersönlichkeiten aus den USA und Deutschland aus Politik, Wirtschaft und Militär. Die Medien berichteten nur spärlich über dieses bedeutsame Ereignis, was nach Einschätzung von Kennern auf eine Veranstaltung mit Verantwortlichen der Bilderberg-Gesellschaft und der Trilateralen Kommission zurückzuführen ist. Kritiker befürchten, dass es den Teilnehmern der o. a. Weltorganisationen nicht nur um neue Weltordnungspläne geht, sondern bereits um Weltregierungsvorschläge. Ebenfalls in einer TOPIC-Ausgabe (10/95) befasste sich ein Artikel mit dem Thema “Neue Weltordnung”. Darin wurde von einem Kongress in San Francisco (USA) berichtet, der sich mit der Schaffung einer künftigen neuen Weltordnung und einer Weltregierung befaste.

Zu diesem Treffen hatte der frühere sowjetische Staatschef Gorbatschow eingeladen. Die amerikanische Zentrale der Gorbatschow-Stiftung hatte die Organisation übernommen. Die spektakuläre Veranstaltung trug den Titel “Forum über den Zustand der Welt”. Gorbatschow ist der Auffassung, dass die neue Weltordnung unvermeidlich ist, da die Nationalstaaten zerfallen. Er glaubt, dass die Menschheit vor der Geburt einer neuen, globalen Zivilisation steht.

Wann diese Visionen führender Weltpolitiker Wirklichkeit werden können, vermögen wir nicht exakt zeitlich vorauszusagen. Wir können aber eindeutig die Entwicklungstendenz in unseren Tagen erkennen. Dass sich die biblische Prophetie als absolut wahr erweist, haben wir bereits in vielen Fällen bestätigt erhalten: unter anderem z. B. durch Israels nationale Wiedergeburt 1948. Dass die Welteinheit mit einem Weltregenten an der Spitze kommen wird, ist deshalb auch unumstößlich gewiss. Ebenso klar wird der Weg dahin beschrieben: 10 Staaten (Regionen) werden auf demokratische Weise diesen Weltenherrscher wählen, der sich zunächst menschenfreundlich gebärden, später aber als grausamer Diktator entlarven wird (Offb. 17). Dieser wird mit Satan, dem noch herrschenden Fürsten und Gott dieser Welt, und dem falschen Propheten eine antigöttliche Trinität bilden (2. Thess. 2).

2. Wirtschaftlicher Bereich

Politische und wirtschaftliche Entwicklungen sind eng aufeinander bezogen und wechselseitig voneinander abhängig. Die umwälzenden politischen Ereignisse in diesem 20. Jahrhundert mit zwei Weltkriegen, der Entstehung des Staates Israel und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks (um nur die wichtigsten zu nennen) haben auch die wirtschaftlichen Prozesse wesentlich mit gestaltet und verändert. Die revolutionären technischen Entwicklungen haben ausserdem die sozialen Strukturen beeinflusst und wiederum die politischen Verhältnisse mitbestimmt.

Auf einen für unser Thema bedeutsamen Faktor wollen wir zunächst kurz eingehen: das Finanz- und Bankenwesen. Es gibt zur Zeit eine starke, fast zwingende Abhängigkeit aller bedeutenden Finanz- und Kreditmärkte untereinander. International existiert bekanntlich bereits die Weltbank mit ihren vielfältigen globalen Aufgaben (u. a.: Kreditvergabe, Unterstützung der Entwicklungsländer).

Immer stärker steuern finanzkräftige Manager dieser Welt in Richtung globale Weltwirtschaft. Das scheint allerdings auch in der gegenwärtigen schwierigen Wirtschaftslage der führenden Industrienationen der einzige Ausweg aus der Misere zu sein. Und dennoch ist bei Beachtung des prophetischen Wortes wiederum höchste Wachsamkeit geboten. Die in Offb. 17-19 erwähnte Mutter aller Huren (Babylon), die mit dem Tier (Antichristen) engstens kooperiert, übt auch einen gewaltigen finanziellen und wirtschaftlichen Einfluss auf die Völker der Erde aus. Denn es wird von Johannes berichtet, dass nach dem plötzlichen Fall Babylons die Wirtschaftsführer (Kaufleute, Händler, Schiffsherren) der Erde wehklagend ihre Stimme erheben und den großen Verlust beweinen (Kap. 18, 1-19). Die enge Verflochtenheit von Religion, Politik und Wirtschaft wird auch wieder offenbar, wenn man die Beschreibung der Hure und ihre verschiedenen Aktivitäten in den obengenannten Kapiteln genau wahrnimmt. Das gefährliche in diesem Ausreifezustand ist die unmittelbare Einwirkung der Dämonie in alle Lebensbereiche.

Können wir auch in der Gegenwart bereits konkrete Ansätze hin zu dieser Endphase globaler Abhängigkeit der Wirtschaftspolitik von Finsternismächten erkennen? Dazu der Versuch einiger Antworten:

a) Bereits vor etwa drei Jahrzehnten enthüllte der US-Historiker Prof. Quickley in seinem Buch “Tragedy and Hope” nach 20 Jahren Forschung die interessanten Beziehungen zwischen der Freimaurerei und führenden UNO-Vertretern. Er wies dabei nach, dass einflussreiche Milliardäre eine Diktatur der Superreichen errichten wollten, und das unter dem Deckmantel der Demokratie.

b) Nach Informationen der “Strategy Letters” (Patterson, Cincinatti 1984) arbeitet die Hochfinanz der bereits erwähnten Trilateralen Kommission eng mit der New-Age-Bewegung zusammen.

Es ist interessant zu erfahren, dass bereits auf dem Wege zur Weltherrschaft zahlreiche politische, soziale und wirtschaftliche Zwischenziele zu erkennen sind, unter anderem:

ein universelles Kreditkartensystem,
eine Zentrale für die Nahrungsmittelverteilung und -kontrolle der Menschheit,
ein weltweit einheitliches Steuersystem,
Errichtung eines Weltwirtschaftssystems,
Übereignung des privaten Eigentums im Kredit- und Transportwesen und in der Massengüterproduktion an ein Weltdirektorat … (gekürzt zitiert nach J. W. v. d Hoeven).
c) A. Rand, die intime Beziehungen zu Philipp Rothschild hatte, schreibt in ihrem Buch “Atlas Shrugged” über die Illuminaten (ein Geheimorden, von A. Weishaupt gegründet): “Es wurde im Jahre 1972 in San Antonio (Texas) ein Plan gefasst, über die internationale Hochfinanz die Weltherrschaft anzustreben.”

Es muss hier noch erwähnt werden, dass sich der Geheimorden der Illuminaten (Erleuchteten) bereits 1782 mit dem Hochgradfreimaurertum verband. Ebenso wichtig erscheint mir der Hinweis, dass führende Positionen im Finanz- und Bankenwesen von Juden besetzt sind, die ihren Einfluss auf die Weltwirtschaft und -politik in starkem Maße ausüben.

Ein gläubiger Theologe, G. Thaidigsmann, gab bereits 1928 ein Buch heraus mit dem Titel “Rom, Babel, Jerusalem”, in dem er dem abgefallenen Judentum eine entscheidende Rolle in der Weltwirtschaft und Politik zuschrieb. Ja, er sieht in der “Hure Babylon” sehr stark diesen antigöttlichen Geist am Werk.

d) Nicht unberücksichtigt bleiben darf hier der Aspekt zunehmender Computerisierung in Verbindung mit ständig neuen technischen Entwicklungen. Die moderne Gesellschaft wird immer mehr abhängig von den Multi-Medien und ihren Funktionen. Es besteht bereits heute die Möglichkeit, sich mit entsprechenden Medien in ein internationales Informations- und Kommunikationsnetz (Internet) einzuklinken. Hier kann man bereits (ohne gesetzliche Kontrolle über den Kommunikationsinhalt) mit den Netzteilnehmern anderer Erdteile auch gefährlichen moralisch-perversen oder gar teuflisch-okkulten Austausch pflegen.

Auf die Gefahren dieser technischen Möglichkeiten (bereits ca. 70 Mill. Benutzer weltweit) weist U. Skambraks in einer Sondernummer von TOPIC 1995 hin:

Zunehmender Trend zum Bilderkonsum
Verwischung von Realität und Nicht-Realem
Auflösung bisheriger Werte und Normen
Weitere Entwicklung technischer Mittel zur Kontrolle der Völker
Einsatz dieser Medien als Manipulationsinstrument weltweit
Die Informationsflut kann nicht mehr verarbeitet werden; Wahrheit und Lüge sind kaum noch zu unterscheiden
Zunahme der politischen Machtausübung durch Riesenkonzerne
Versuchung für Christen, sich diesen Lebensweisen und -maßstäben anzupassen.

Wir stellen also fest, dass eine rasante weltweite wirtschaftlich-technische Entwicklung in den letzten Jahrzehnten eingesetzt hat, die gefährliche Einheitsbestrebungen auf dem Weg zur Weltherrschaft entscheidend mitprägt und von unheimlichen Kräften bewusst global gesteuert wird. Wir Gläubigen können uns zwar nicht allen modernen wirtschaftlich-technischen Trends entziehen, sollten aber immer wieder unsere Teilhabe geistlich überprüfen. Gefährlich wird einmal der Totalanspruch des letzten Weltherrschers, wenn er göttliche Verehrung verlangt, und niemand mehr, der diese Forderung verweigert, am Wirtschaftsprozess teilnehmen kann. (Ein verpflichtender “Code 666″ übt dann die Funktion einer Kontrolle über alle wichtigen Lebensbereiche aus.)

3. Der religiöse Bereich

Da sich Gott in der Menschheit nach dem Zeugnis der Bibel auf drei Ebenen (als Schöpfergott im Gewissen; im AT dem Volk Israel; der Gemeinde durch Christus) geoffenbart hat, wollen wir diese Aspekte auch differenziert berücksichtigen. Dabei wollen wir die Abfallsentwicklungen bis zur letzten Phase des in 2. Thess. 2 vorausgesagten Irrwahns mit einbeziehen.

a) Die allgemeine Gottesfurcht hat seit der “Aufklärung” im 18. Jahrhundert in Europa enorm gelitten und dem Verstand (ratio) einen beherrschenden Einfluss in der Gesellschaft eingeräumt. Die sogenannte Evolutionstheorie hat den Schöpfergott in vielen Lebensbereichen “überflüssig gemacht”. Die moderne liberale und bibelkritische Theologie liegt ganz in ihrem Trend, obwohl die Ergebnisse mancher Wissenschaftsrichtungen bereits wieder auf ein höheres intelligentes Wesen in der Natur als Planer und Programmierer setzen.

Ein unbekannter Autor hat jedenfalls treffend die vielfältigen Bestrebungen der Menschen ohne Gott im Blick auf ihr Ergebnis so beschrieben:

Wenn die Menschen gottlos leben, sind

die Sitten zügellos,
die Mode schamlos,
die Lügen grenzenlos,
die Verbrechen maßlos,
die Völker friedlos,
die Schulden zahllos,
die Regierungen ratlos,
die Politik charakterlos,
die Beratungen ergebnislos,
die Konferenzen endlos,
die Aussichten trostlos.

Wie wahr sind doch diese Betrachtungen, deren Aussagen wir tagtäglich bestätigen können.

Paulus legt in Röm. 1, 18-32 dar, dass Gott die Menschen, die Ihn in der Schöpfung an Seinen Werken hätten wahrnehmen können, es aber bewusst nicht tun, dahingibt in ihrer Herzen Gelüste, Unreinigkeit und Irrtum. Es ist erschütternd zu lesen, wie diese Menschen mit ihren verfinsterten Herzen perverse Verhaltensweisen praktizieren. Dieses wird nach V. 18 Gottes gerechten Zorn vom Himmel über alles gottlose Wesen offenbaren, das ohne Übertreibung jetzt schon der Beschreibung von 2. Tim. 3, 1-5 entspricht. Der Zorn Gottes wird sich nach dem Zeugnis der Offenbarung schließlich in den 7 Zornesschalengerichten entladen und eine unbußfertige Menschheit mit globalen Gerichten treffen.

Wir können zudem beobachten, wie sodomitische Verhältnisse überall auf der Welt in dekadenten Völkern vorhanden sind, und leider auch in unserem Volk immer mehr die moralische Landschaft prägen.

Als die noch aufhaltende Heliskörperschaft darf die Gemeinde Jesu Christi dem äußersten Verfall der Sitten hier und dort noch wehren und Zeugnis vom Gericht und dem wiederkommenden Christus geben. Endgültiges Aufhalten aber wird nicht möglich sein; vielmehr wird nach ihrer Entrückung das Böse total ausreifen.

b) Israel als Gottes auserwähltes Erstlingsvolk hat im AT eine besondere Offenbarung durch das Gesetz und die Propheten erhalten. Es hat als Volksganzes aber immer wieder im Ungehorsam gelebt und dadurch im Laufe seiner Geschichte oft die von Gott angedrohten Gerichte (z. B. 5. Mose 28) erfahren. Selbst das Erscheinen des Messias hat das Volk bis auf wenige Ausnahmen nicht für das Heil Gottes gewinnen können. Und auch die vollmächtigen Zeugnisse der Apostel haben das Volk bis auf einen Überrest nur noch mehr verstockt werden lassen. So musste die fast 2000-jährige Diaspora (Zerstreuung) als schlimmste Gerichtsmaßnahme folgen.

Seit 1948 hat Gott mit Seinem Volk aber begonnen, die unterbrochene Heilsgeschichte wieder fortzusetzen. Der Staat Israel wurde gegründet. Seitdem beginnen sich die ersten Verheißungen der Propheten im AT zur Rückführung der Juden in das Land der Väter zu erfüllen. Die “Totengebeine” (Hes. 37) fangen an, sich zu regen und zu sammeln. Wir alle sind in der jüngsten Vergangenheit Zeugen dramatischer Ereignisse in und um Israel geworden:

Fünf Kriege mit Siegen des Volkes Israel, besonders die Befreiung Ostjerusalems.
Rückführung einer großen Zahl von Juden aus vielen Ländern der Welt, Hunderttausende aus der ehemaligen UdSSR.
Bisherige Wüsten und Einöden wurden wieder zu blühenden Stätten und fruchtbaren Landschaften.

Nun hätte man aber landesweit auch ein geistliches Erwachen, einen messianischen Aufbruch erwarten dürfen. Das geschah aber leider nicht, bis auf die Erweckung einiger jüdisch-messianischer Gemeinden mit ca. 4000 Mitgliedern. Im Gegenteil: Die moralisch-geistliche Situation in Israel ist ähnlich verkommen wie die der führenden Industrieländer der Welt. Ein nüchterner Leiter einer jüdisch-messianischen Gemeinde in Israel äußerte sich während eines Wortdienstes in Deutschland sehr besorgt über die religiöse Einstellung der Juden. Seiner Schätzung nach seien nur etwa fünf Prozent der jüdischen Bevölkerung bewusst jüdisch-orthodox oder christlich ausgerichtet.

Besonders kritisch ist die gegenwärtige Lage infolge einer nicht mehr biblisch-alttestamentlich orientierten Regierung. Die Verhandlungen der sozialistischen Regierung mit der PLO haben denn auch die jüdischen Bürger in zwei große Lager gespalten. Religiöse Argumente wurden bei dem “Friedensabkommen” mit der PLO vom damaligen Regierungschef Rabin und seinem Aussenminister Peres überhaupt nicht mehr — wie bei allen anderen Vorgängern — ins Spiel gebracht.

Nach der Ermordung Rabins am 4. November 1995 wird von seinem Nachfolger Peres der sogenannte Friedensprozess im Nahen Osten weitergeführt, die allgemeine innere Unsicherheit nimmt aber trotzdem im Lande Israel nicht ab. Besonders unter den Siedlern im Westjordanland herrscht große Verbitterung wegen der Landaufgabe. Extremisten haben sogar Peres gegenüber schon Morddrohungen ausgesprochen (”Todesdrohungen”, Karmel-Blatt, 11/95). Nun, es geht meines Erachtens bei der Beurteilung der schwierigen Entscheidung hinsichtlich der Taktik der Regierung “Land für Frieden” nicht primär um politische Kriterien, sondern um den biblischen Maßstab: Im AT hat Gott stets die jüdisch/israelischen Regierungen (Könige) mit Strafgerichten belangt, wenn sie anstatt auf den lebendigen Gott zu hoffen, mit heidnischen Völkern paktierten (z. B. Ahab, Asa).

Josaphat dagegen bietet ein Beispiel, wie Gott ihm und dem Volk beistand im Kampf gegen die Übermacht der Feinde, als er sich mit allen Untertanen durch Fasten und Beten vor Jehova-Gott demütigte und sich Ihm anvertraute (2. Chron. 20). Von dieser Haltung ist aber das Gros des jetzigen Volkes Israel weit entfernt. So berichtet Bruno Wenske im Karmel-Blatt 11/95 über die große Verzweiflung der Schuljugend nach dem Mord an Rabin. Die Schulen forderten dringend psychologische Hilfe, weil die Jugend ihre ganze Hoffnung auf Rabin und den Frieden gesetzt hätte. Wenske meinte, Rabin habe durch einen ideologischen Schulunterricht eine Art ideelle Verklärung erfahren.

Und was auch Orthodoxe — wenngleich sie Rabins Politik eher ablehnen — sehr betroffen gemacht hat, ist die Tatsache, dass ein Jude einen anderen ermordet hat. So ist die Verwirrung im Lande groß, und es erstaunt auch viele nicht religiös interessierte Menschen weltweit, wenn sie durch die Medien vernehmen, in Bethlehem sei “ein neuer Stern” aufgegangen: Arafat. (Nach der Übernahme der Stadt Bethlehem durch die PLO nahm Arafat an der Weihnachtsmesse 1995 in der Geburtskirche teil.)

Der Leiter einer jüdisch-messianischen Gemeinde in einem Ort in der Nähe Tel-Avivs, Baruch Maoz, fasst m. E. treffend die Gesamtlage — die ich nur an einigen Beispielen konkretisieren wollte — so zusammen: “Es soll niemand behaupten, des Herrn Eifersucht sei eine Kleinigkeit. Ebensowenig soll jemand meinen, alles, was Israel braucht, sei politische Unabhängigkeit und wirtschaftlicher Reichtum. Israel hatte das alles schon und verlor es aufgrund von Sünde. In der Vergangenheit hatte Israel den Herrn unter den falschen Bildern anderer Götter angebetet, mit Mitteln und Traditionen, die Er nie geboten hatte. Dafür wurde das Volk mit schrecklichem Ernst bestraft. Israel steht in der Gefahr, diesen Fehler zu wiederholen — und dafür wieder bestraft zu werden. Israel braucht mehr als nur Land, ein Staatsgefüge und eine blühende Wirtschaft.”

Dann weist Maoz auf den ethischen Verfall im Volk hin: Atheismus und die materialistische Genußsucht sind entschlossen, sich auch in das jüdische Bewusstsein einzuschleichen. 30.000 legale Abtreibungen werden jedes Jahr in Israel durchgeführt. Pornographie ist weit verbreitet. Der Sabbat wird fortwährend entheiligt. Im Verhältnis gibt es in Israel mehr Drogenabhängige als in der Drogenmetropole Amsterdam. Die israelische Gesellschaft ist weit entfernt von dem Ideal, zu dem die Propheten es berufen hatten, und sehr viel anders, als die meisten von uns denken (Blick nach Israel, März 1994).

Dieser Bericht klingt anders, als es viele israel-euphorische Berichterstatter und Israelfreunde wahrhaben wollen. Und doch muss Gesamtisrael zunächst wie die übrigen Nationen den Weg des Zerbruchs gehen. Der Abfall vom lebendigen Gott, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, wird auch vor dem Erstlingswahlvolk nicht haltmachen. Ja, noch raffinierter wird die Verführung durch falsche Propheten und Christusse bis hin zu dem Gesetzlosen und Antichristus die “Vielen” treffen. Ein Bündnis mit dem letzten großen Weltdiktator wird den Höhepunkt des Irrtums Israels bedeuten. Br. G. Kühl, Hagen, ein sehr guter Israelkenner und -freund, ist der Meinung, dass der von einflussreichen Juden gegründete “Jerusalembund” — zur Unterstützung dieser Stadt mit allen verfügbaren Kräften weltweit — eine Entwicklung auf dem Wege zu diesem letzten antigöttlichen Bündnis sein könnte.

Vom prophetischen Wort ist uns also leider noch kein Friede für Israel jetzt verheißen — im Gegenteil: Das Verderben folgt gerade dann, wenn auf eigenmächtige Weise ohne Gott ein äußerer Friede beschlossen wird. Die gläubige Gemeinde Christi weiß um die Rettung Israels durch das Erscheinen des Messias, verbunden mit der Aufrichtung Seines Friedensreiches. Jede noch so gut gemeinte, aber menschlich/teuflische Vorwegnahme des göttlichen Plans bringt nur Irrungen und Wirrungen mit sich. Und in dieser turbulenten Phase des Prozesses scheint sich Israel zu befinden.

Wir als gläubige Christen aus den Nationen sollten daher im Gebet stets für Israel einstehen, biblisch nüchtern in der Beurteilung der Lage dort sein — und vor allem unserem Gott vertrauen, dass Er Seinen Zeitplan souverän erfüllt.

c) Vom allgemeinen Abfall und der Verführung zu gefährlichem Irrtum bleibt leider auch die Christenheit nicht verschont. Im Gegenteil: Wie Paulus an etlichen Stellen seiner Briefe bezeugt, wird die raffinierteste Taktik des Diabolos (Durcheinanderwerfers) besonders die endzeitliche Gemeinde (im weiteren Sinne) treffen:

Abfall vom Glauben durch Geisterinspiration (1. Tim. 4, 1-3);
Negativausreife des “scheinfrommen” Menschen in den “greulichen Zeiten” (2. Tim. 3, 1-5; Luther);
Höhepunkt der Verführung bis hin zu den kräftigen Irrtümern, weil die Liebe zur Wahrheit verlassen wurde (2. Thess. 2, 10-12);
schließlich warnt der Apostel in den letzten drei Kapiteln des 2. Korintherbriefes die Gemeinde davor, einem anderen Geist bzw. Jesus zu folgen, als dem von ihm bezeugten. Er entlarvt die Machenschaften falscher Apostel, die das gleiche tun wie Satan: Verstellung in einen Engel des Lichtes (Kap. 11, 13.14).
Nur wer in demütiger Abhängigkeit von Christus, in eigener Schwachheit der Kraft der göttlichen Gnade vertraut, bleibt bewahrt (Kap. 12, 9).

4. Typische Abfallerscheinungen unserer Zeit

a) In unserer Tageszeitung (Schorndorfer Nachrichten) erschien zu Weihnachten 1995 ein halbseitiger Artikel des Fernsehpfarrers Jürgen Fliege unter der Überschrift: “Wie aber redet man mit Engeln?” Er meinte, das sei so einfach wie bei einer Kontaktaufnahme mit einem Kind, einem Tier oder einer anderen Kreatur. Es käme vor allem darauf an, weniger den brillanten Verstand als das warme Herz einzuschalten. Der Ton mache die Musik. Also: “Hallo, mein Engel!” Das fragende Herz wolle eine Antwort haben.

Je weiter das Herz geöffnet sei, desto größer die Einfallquote! Und es sei schließlich dabei egal, ob ein heidnischer oder christlicher Hintergrund mitspiele. Schließlich könnten nachts diese Boten wie die Ahnen und Verstorbenen — ungehindert von Pfarrern und anderen wachen Leuten — in die Seele eindringen. Er bezeugt dann, wie er persönlich auf diese Weise über die Traumengel und -botschaften Erfahrungen mit Gott gemacht habe und weitere sucht. — Das ist doch gefährliche Esoterik, ja es gleicht okkulten Praktiken!

b) Einer evangelikalen Zeitschrift lag ein mehrseitiger Werbeprospekt einer christlichen Reiseorganisation bei. Darin wurde u. a. für eine Flugreise nach Thailand mit folgenden Worten geworben: “Thailand verzaubert. Es begeistert, fasziniert und verführt, wird Sie in seinen Bann ziehen und lässt vielleicht so manchen Traum vom Paradies in Erfüllung gehen …” Ich denke, diese Zeilen sprechen für sich und bedürfen keines weiteren Kommentars.

c) Eine weitere gefährliche Entwicklung zeigt sich in der Ausgestaltung der Ökumene. Die katholische Kirche und die evangelische Kirche unternehmen immer mehr Annäherungsversuche. Der Vorsitzende des Rats der EKD, Bischof Klaus Engelhardt, überreichte Papst Johannes Paul II. 1994 eine Erklärung, aus der hervorgeht, dass die Lehrverurteilungen der Reformationszeit auf die heutige katholische Kirche keine Anwendung mehr finden sollen.

Wie sind denn aber die Aussagen des Papstes am 15. Januar 1995 in Manila zu verstehen, wenn er den Weltjugendtag 1997 in Paris wie folgt ankündigt: “Maria des neuen Advents! Dir vertrauen wir die nächste Begegnung im Herzen Europas an. Zu dir, o heilige Mutter Gottes, erheben wir nun unser Gebet!”?

In der Mitteilung einer kirchlichen Nachrichtenagentur, die in mehreren Tageszeitungen am 18. Oktober 1995 veröffentlicht wurde, heißt es: “Eine ‘Sternstunde’ der Ökumene erwartet der Ökumene-Referent der Rottenburger katholischen Kirchenleitung, Hubert Baur, im Jahr 1997. Vor der evangelischen Landessynode in Stuttgart erklärte er, die gemeinsam erarbeitete katholisch-lutherische Erklärung über die Rechtfertigungslehre zeige eine so weitreichende Übereinstimmung, dass die noch verbleibenden Differenzen nicht mehr kirchentrennend seien.”

Die vier lutherischen Sola (allein) werden m. E. durch diese Erklärung verraten: allein aus Gnaden, allein aus Glauben, allein Christus, allein die Schrift!

Wir wollen und müssen, um nicht verführt zu werden, das Wort beherzigen: “So wir aber im Licht wandeln, wie Er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, Seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde” (1. Joh. 1, 7).

d) Und letztlich müssen wir in diesem Zusammenhang noch auf die innerhalb des Christentums am meisten wachsende Bewegung zu sprechen kommen: die charismatische Bewegung. Sie ist gegenwärtig in allen großen Kirchen, Freikirchen und eigenständigen biblisch orientierten Konfessionen zu finden. Die “dritte Welle des Heiligen Geistes” hat es schließlich erreicht, dass auch bisher abseits stehende evangelikale Gemeinden sich diesem Geist geöffnet haben. Der Einfluss dieser aktiven, offensiven Bewegung ist, wie viele klar sehende Gemeindetheologen bezeugen, beängstigend gefährlich. Am problematischsten — selbst für gemäßigte Charismatiker — erscheint der sogenannte Toronto-Segen (nach merkwürdigen Phänomenen, die in der kanadischen Stadt Toronto in einer typischen charismatischen Gemeinde offenbar wurden, benannt).

In folgenden Punkten erkennen wir (mit vielen anderen durchblickenden Brüdern) das Abweichen von der Wahrheit:

Mangelnde gesunde Lehre,
erlebnisorientierte, emotionale Frömmigkeit,
Korrektur abweisende Haltung der Verantwortlichen,
bedingungsloses Vertrauen in Weissagungen,
fehlende Heilsgeschichte,
Überbetonung außergewöhnlicher Gaben,
Verdrängung der Kreuzesbotschaft.

5. Wie können wir recht prüfen und bewahrt werden?

Wir wollen zum Abschluss dieses Artikels noch einmal konzentriert auf biblische Textstellen eingehen, die uns ermahnen, auf Betrug und Irrtümer achtzuhaben:

Pflegen wir ein ungetrübtes Verhältnis zu unserem Herrn! Und sollte Sünde vorliegen, darf sie nicht vertuscht werden! “So wir sagen, wir haben nicht gesündigt, führen wir uns selber irre, und die Wahrheit ist nicht in uns” (1. Joh. 1, 8).
Selbstsicher dürfen wir uns nicht für weise halten, sondern müssen auf Gottes Weisheit trauen. “Niemand täusche sich selbst. Wenn jemand unter euch dünkt weise zu sein in dieser Welt, so werde er töricht, auf dass er weise werde; denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott” (1. Kor. 3, 18.19b).
Wir sollten uns nicht täuschen im Blick auf das Erbe im Reich Gottes! “Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten kein Erbteil am Reiche Gottes haben? Irret euch nicht!” (1. Kor. 6, 9).
Hören des Wortes Gottes allein genügt nicht. Das Wort soll Frucht wirken. “Seid aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer, die sich selbst betrügen” (Jak. 1, 22).

Man kann sich dadurch in Irrtümer bringen, dass das Gesetz von Saat und Ernte nicht beachtet wird. “Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch das Verderben ernten. Wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten” (Gal. 6, 6.7).
Und schließlich sollten wir uns vor dem Abfall von Gott hüten durch Unglauben und unser Herz nicht durch Sünde verhärten. “Sehet zu, Brüder, dass nicht jemand von euch ein böses Herz des Unglaubens habe im Abfall vom lebendigen Gott, sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es heute heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde” (Hebr. 3, 12.13).

Die Missachtung dieser Ermahnungen könnte schlussendlich in der Ausreifephase zu solch kräftigen Irrtümern und Irrwahn führen, dass man die Lüge für Wahrheit hält. Und das gefährlichste in einem solchen Zustand ist die Vermischung von Lüge und Wahrheit. Satan selbst wird mit Zeichen und Wundern die Verführung in der Endzeit auf einen gewaltigen Höhepunkt treiben. Deshalb ist Prüfung der Geister angesagt (2. Thess. 2; 1. Joh. 2)! Wir sind aber gewiss, dass der entscheidende Grund für Bewahrung in Gottes Plan und Absicht mit Seiner Gemeinde liegt. Er selbst, der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis auf den Tag Seiner Wiederkunft (Phil. 1, 6; 1. Thess. 5, 23.24).

Mit diesen Darlegungen haben wir aufzeigen wollen, wie aktuell Gottes Wort ist und wie insbesondere die Prophetie ein Licht in unserer stets dunkler werdenden Welt ist. In der finstersten Zeit der Nacht, die sich gegenwärtig anbahnt, kommt der Tag des Herrn wie ein Dieb für die verführten Menschen. Für die Söhne des Tages und des Lichtes aber naht sich die Errettung vor dem Zorn durch unseren Herrn Jesus Christus (1. Thess. 5, 9).

(Quelle: “Gnade und Herrlichkeit”, 3/1996; Paulus-Verlag, Heilbronn)

TBF am 25. März 2010, 18:55 Uhr

Bible verse of the day

Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
 

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