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Sonntag, 16. Dezember 2018 23:03:41 Uhr

Saudi-Arabien: Weihnachten findet statt

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Wie Christen im Untergrund die Geburt des Erlösers feiern

(Open Doors, Kelkheim) – Weihnachten feiern im streng islamischen Saudi-Arabien – offiziell ist das unmöglich. Doch wie Mitarbeiter von Open Doors feststellen konnten, finden im Land lebende Christen dennoch Wege, dieses für sie und Christen weltweit so wichtige Fest zu begehen. Ein Bericht von einem ganz besonderen Weihnachtsgottesdienst im Dezember 2017, irgendwo in Saudi-Arabien.Festliche Stimmung hinter verschlossenen Türen

Es ist Nacht in der Stadt. Die Straßen sind menschenleer. Nur zwei indische Männer sind auf dem verlassenen Bürgersteig unterwegs. An einer unscheinbaren Tür halten sie an und klopfen. Die Tür öffnet sich kurz, beide treten schnell ein. Drinnen ziehen sie ihre Schuhe aus und gehen weiter in einen Versammlungsraum, der mit Weihnachtssternen und Girlanden festlich dekoriert ist. Sogar ein kleiner Weihnachtsbaum steht in der Ecke. Einige Gläubige sind schon versammelt, im Lauf der nächsten Stunde gesellen sich über 100 weitere indische Christen zu ihnen. Die meisten von ihnen arbeiten für wenig Geld in großen saudischen Firmen oder Privathaushalten; es sind Bauarbeiter, Steinmetze, Elektriker und Reinigungskräfte. Aber was sie alle eint, ist ihr Glaube an Jesus Christus, dessen Geburt sie an diesem Abend feiern – um sich neu in die Welt aussenden zu

lassen und die Botschaft von ihrem Erlöser überall zu verbreiten.

Weihnachtsdekoration bei einem geheimen Treffen von Christen in Saudi-Arabien
Bild: Weihnachtsdekoration bei einem geheimen Treffen von Christen in Saudi-Arabien

„Es kann jederzeit Weihnachten werden“

Als die Feier beginnt, fühlt man sich ein bisschen wie nach Indien versetzt: Die Instrumente, die Musik, die Anbetung in mehreren indischen Sprachen, bei der sich verschiedene Gruppen abwechseln. Alle beten auf ihre Art Gott an, der seinen Sohn in die Welt sandte.

Darum geht es auch in der Predigt – aber der Prediger fordert die Versammlung heraus: „Beschränken wir Weihnachten auf vier Wochen im Jahr? Geht es etwa nur um den Baum und die Feier?“ Und weiter: „Es geht um die Geburt Jesu, um Maria, die mit einem Kind beschenkt wurde, um die Hirten, die kamen, um es anzubeten. Von diesen Dingen wollen wir erzählen. Jetzt feiern wir das Weihnachtsfest, aber es kann jederzeit Weihnachten werden, wenn wir bereit sind, Gottes Anweisung zu gehorchen, nämlich: ‚Deshalb geht hin und macht alle Menschen zu Jüngern, lehrt sie, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.‘“

Mit dieser Einladung, die Liebe Gottes zu verbreiten, beschließt der Pastor seine Predigt. Kurz darauf wird der Weihnachtskuchen angeschnitten. Währenddessen singen die Kinder, verkleidet als verschiedene Personen der Weihnachtsgeschichte, ein traditionelles englisches Weihnachtslied.

Quelle: Open Doors

Secret Christmas: Weihnachten in Ägypten – Marian berichtet vom ersten Fest nach dem Tod ihres Vaters und davon, wie Gott ihre Familie mit neuer Freude beschenkte.

Secret Christmas: 4. AdventHinweis: Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich das Video auf unserer Internetseite.

Aufgrund der bevorstehenden Weihnachtspause ist dies die letzte Open Doors-Nachricht

im Jahr 2017.

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Fest und ein segensreiches Jahr 2018!


Die PDF-Version dieser Open Doors Nachrichten finden Sie hier.

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Über Open DoorsNach einer neuen Einschätzung leiden mehr als 200 Millionen Christen unter einem hohen Maß an Verfolgung. Open Doors ist als überkonfessionelles christliches Hilfswerk seit über 60 Jahren in rund 60 Ländern im Einsatz für verfolgte Christen. Jährlich veröffentlicht Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Projekte von Open Doors umfassen Hilfe zur Selbsthilfe, Ausbildung von christlichen Leitern, Engagement für Gefangene, Nothilfe und Trauma-Arbeit, die Bereitstellung von Bibeln und christlicher Literatur sowie die Unterstützung von Familien ermordeter Christen. Mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit informiert das Werk in Publikationen und mit Vorträgen über Christenverfolgung und ruft zu Gebet und Hilfe für verfolgte Christen auf.
Die Arbeit von Open Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.

TBF am 25. Dezember 2017, 12:06 Uhr

Bible verse of the day

Aber Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Klein und Groß und sage nichts, als was die Propheten und Mose gesagt haben, dass es geschehen soll: dass Christus müsse leiden und als Erster auferstehen von den Toten und verkündigen das Licht seinem Volk und den Heiden.
 

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