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Freitag, 6. Dezember 2019 18:56:29 Uhr

Spielzeit Theater Lübeck September 2012

Wagner-trifft-Mann
Spielzeiteröffnung: »Ring«-Schmied Anthony Pilavachi und GMD Roman Brogli- Sacher präsentieren Wagners »Parsifal« zum Saisonstart
Zur Feier des »Wagner-Jahres 2013« zeigt das hochgelobte Leitungsteam eine Inszenierung mit international gefeierten Gästen sowie den Sängern des hoch gelobten Lübecker EnsemblesEin zweifacher Auftakt erwartet das Publikum mit der Premiere von Richard Wagners
Bühnenweihfestspiel »Parsifal« am Sonntag, den 02. September 2012, um 17.00 Uhr, im Großen Haus
des Theater Lübeck. Es ist nicht nur die große, feierliche Spielzeiteröffnung der Theatersaison 2012/13,
sondern auch der Startschuss ins Wagner- und Verdi-Jahr 2013: Beide großen Komponisten des 19.
Jahrhunderts feiern ihren 200. Geburtstag zusammen. Mit dieser »Parsifal«-Neuinszenierung stellt
sich Erfolgsregisseur Anthony Pilavachi erstmals der großen Herausforderung, Richard Wagners
Bühnenweihfestspiel in seiner Lesart auf die Bühne zu bringen. Opern- und Generalmusikdirektor
Roman Brogli-Sacher steht ihm in bewährter Partnerschaft zur Seite. Die Gastsolisten Richard Decker,
der Amerikaner gab schon im Teatro La Fenice in Venedig den Parsifal und der österreichische Albert
Pesendorfer (Gurnemanz) sowie die gefeierten Ensemble-Stars Ausrine Stundyte (Kundry), Antonio
Yang (Klingsor) und Gerard Quinn (Amfortas) garantieren höchstes sängerisches Niveau. Mit dieser
Produktion setzt das Theater Lübeck zudem sein weit über die Stadtgrenzen hinaus gefeiertes Projekt
»Wagner-trifft-Mann« fort.
Der Stoff geht zurück auf Wolfram von Eschenbachs Dichtungen »Parzival« und »Titurel«, die Wagner
im Zuge seiner Beschäftigung mit mittelalterlicher Literatur schon 1845 las. Die Geschichte um den
Gralsritter ist bei Wagner und in der szenischen Deutung durch Pilavachi symbolisch und psychologisch
aufgeladen. Parsifal, der unwissende Jüngling, gerät unvermittelt in die geheimnisvolle Welt der
Gralsritter, die die heiligen christlichen Reliquien, den Abendmahlskelch und den Speer, behüten. Hier
siecht der amtierende Gralskönig Amfortas an einer unheilbaren Wunde, die ihm Klingsor – seit seiner
Nichtzulassung zum Orden der Gralsritter im Konflikt mit diesen – durch den heiligen Speer beibrachte,
als er in dessen Schloss den Verführungskünsten der schönen Kundry erlag. Der Kampf um den Gral
wird jedoch ein Kampf um Verantwortung und um persönliche Schuld, der Gral ein Symbol dieser
Herausforderung.
Das Ensemble des Theater Lübeck rund um GMD Roman Brogli-Sacher und Regisseur Anthony
Pilavachi wurde jüngst für seine DVD-Edition von »Der Ring des Nibelungen« mit dem ECHO Klassik
ausgezeichnet. Damit erhält die ebenfalls im Rahmen von »Wagner-trifft-Mann« realisierte Produktion
nach dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ihre zweite namhafte Auszeichnung.
Musikalische Leitung R. Brogli-Sacher
Inszenierung A. Pilavachi
Bühne und Kostüme T. Ivschina
Chor J. Feigl
Mit Gerard Quinn, Igor Levitan, Albert Pesendorfer / Alexander Vassiliev, Richard Decker, Antonio Yang,
Ausrine Stundyte / Veronika Waldner, Tomasz Mysliwiec, Johan Hyunbong Choi, Wioletta Hebrowska,
Anne Preuß, Steinunn Soffia Skjenstad, Patrick Busert, Daniel Szeili, Oksana Pollani, Andrea Stadel,
Rebekka Reister, Monika Reinhard / Natasha Young, Anne Ellersiek, Valentina Fetisova,
Chor und Extrachor sowie das Philharmonische Orchester des Theater Lübeck
Premiere Sonntag, 02. September, 17.00 Uhr
Weitere Termine Sonntag, 16. September, 17.00 Uhr; Sonntag, 14. Oktober, 17.00 Uhr u.a.
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus
Preise von 13 – 60 Euro (ermäßigt 11 – 36 Euro), Premierenkarten von 18 – 65 Euro.
Kartentelefon 0451/399 600, Kartenkauf online www.theaterluebeck.de
1. Sinfoniekonzert Pantomime. Abstraktion. Moderne Klassik.
Werke von Darius Milhaud, Dmitri Kabalewski und Witold Lutoslawski
Sonntag, 09. September, 11.00 Uhr, und Montag, 10. September 2012, 20.00 Uhr, Musikund
Kongreßhalle
Darius Milhaud (1892 – 1974) »Le boeuf sur le toit« op. 58a
Dmitri Kabalewski (1904 – 1987) Konzert für Violoncello und Orchester
Nr. 2 c-Moll op. 77
Witold Lutoslawski (1913 – 1994) Konzert für Orchester
Den Auftakt in seine letzte Saison am Theater Lübeck wird GMD Roman Brogli-Sacher mit einem
Ausflug in die musikalische Klassische Moderne gestalten. Cellist Mario Brunello wird ihm als Solist zur
Seite stehen.
Auch in der Musik des 20. Jahrhunderts vollzog sich eine Wendung hin zur Abstraktion: Die moderne
Lebenswirklichkeit wurde dargestellt, indem auf Einzelheiten verzichtet wurde – sprichwörtlich
abstrahiert, damit Allgemeingültiges zum Vorschein kommt. Auch die Pantomime abstrahiert etwas –
nämlich Sprache. Jean Cocteau schrieb Darius Milhaud ein Szenarium für eine Pantomime: ein
surrealistisches Spiel in einer »Do-Nothing-Bar«. Rondoartig komponierte Milhaud eine Fantasie über
brasilianische Lieder. Auch den Titel übernahm er von ihnen: »Der Ochse auf dem Dach«. Das Publikum
der 20er Jahre war begeistert, der Kritik aber galt der Komponist lange Zeit als Musik-Clown.
Dmitri Kabalewski konnte und wollte sich solche Freiheit sicher nicht erlauben: Er lebte in der
Sowjetunion und verschrieb sich dem »sozialistischen Realismus«. Kabalewskis Musik ist vital und
versprüht Optimismus. Auch sein 2. Cellokonzert, 1964 komponiert, besitzt neoklassischen Charakter
mit einem kantabel-spielerischen Grundgestus.
Auf Klassisches bezogen ist auch die Musik des Polen Witold Lutosławski, der die wechselvollen Jahre
seines Lebens stets in Warschau verbrachte. Hier nahm er viele Einflüsse auf, wovon sein populärstes
Werk, das Konzert für Orchester, zeugt: Titel und Werkkonzeption sind eine Hommage an den Ungarn
Béla Bartók. Auch spiegelt sich sein Anspruch, Universelles in Musik zu formulieren. Lutosławski griff
dabei auf klassische Satzprinzipien wie Toccata oder Passacaglia zurück.
Dirigent Roman Brogli-Sacher
Violoncello Mario Brunello
Termine Sonntag, 09. September, 11.00 Uhr; Montag, 10. September, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Musik- und Kongreßhalle
Der Weg zum Glück
Von Ingrid Lausund
Premiere: Donnerstag, 06. September 2012, 20.00 Uhr, Junges Studio
Irgendetwas läuft schief in diesem Leben. Immer wieder Geburtstag. Aber hätte da nicht eigentlich
längst einmal etwas passieren müssen? Man funktioniert, läuft sich selbst hinterher, ist immer in
Bewegung. Ratgeber gibt es viele auf dem Weg zum Glück: sei spontan, denke positiv, mach einfach
mal Party. Stillstand ist der Tod. Aber was ist mit der Frage nach dem Sinn des Lebens? Der Neustart
nur ein Mausklick entfernt, das gibt’s nur in der digitalen Welt. Im echten Leben kann man da schon
mal wahnsinnig und neurotisch werden. Sich alleine fühlen. Und schnell wird aus Irritation Panik. Aber
wenigstens ist die ein verlässlicher Begleiter in diesem permanenten Unsicherheitszustand.
Schauspieler Jörn Kolpe inszeniert einen Soloabend, der unserer geschäftigen und schnelllebigen Zeit
den Spiegel vorhält. Komisch und absurd: Beckett meets Buster Keaton.
Inszenierung Jörn Kolpe
Ausstattung Peter Lehmann
Sounddesign Christoph Bergmann
Mit Joseph Reichelt
Premiere Donnerstag, 06. September, 20.00 Uhr
Weiterer Termin Donnerstag, 13. September, 20.00 Uhr, (Theatertag 10,– Euro)
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Junges Studio
Eine Odyssee
nach Homer von Ad de Bont. Mit Mitgliedern des Jugendclubs des Theater Lübeck
Wiederaufnahme: Sonntag, 09. September 2012, 19.00 Uhr, Junges Studio
Odysseus, König von Ithaka, und seine Gefährten sind auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg.
Odysseus möchte nur eins: endlich seine geliebte Penelope wieder in den Armen halten. Doch
irgendwie haben sich das die Götter anders vorgestellt und eine irrwitzige und packende Irrfahrt
beginnt, ein abenteuerliches Road Movie zu Wasser. Dabei gilt es nicht nur, Sirenen und einäugige
Zyklopen zu bezwingen. Ob am Ende der Reise der Held sein Ziel erreicht, wissen jedoch nur die Götter.
Inszenierung / Bühne Knut Winkmann
Kostüm Miriam Aksoy
Mit Marisa Becker, Mahé Crüsemann, Lioba Dürfel, Lisa Feller, Friederike Fritsch, Renée de Graaf,
Emilia Kaufmann, Paula Kober, Inken Schnoor, Mia Sophie Specht, Lilly Röder; Franziskus Elias
Badenius, Chirstopher Dippert, Sören Hinze, Shero Khalil, Sebastian Lau, Aykut Ötün, Jan Ole
Sawallisch, Robin Wulf
Wideraufnahme Sonntag, 09. September, 19.00 Uhr
Weitere Termine Montag, 10. September, 19.00 Uhr; Dienstag, 11. September, 19.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Junges Studio
Theater Lübeck sucht eine/n Praktikanten/in für den Bereich
Öffentlichkeitsarbeit/Dramaturgie
Das Theater Lübeck sucht dringend ab 27. September 2012 eine/n Praktikanten/in, Bereich
Dramaturgie / Öffentlichkeitsarbeit, für die Dauer von ca. 2 – 3 Monaten. Auch im Anschluss sind für
den Rest der Spielzeit 2012/13 noch Praktikumsplätze zu besetzen. Voraussetzung ist der
Schulabschluss. Idealerweise befinden sich die Bewerber bereits im Studium und haben erste
Praktikumserfahrungen gemacht. Interessierte melden sich bitte bei Rita Richter unter der
Telefonnummer 0451-7088112 oder schicken Ihre Bewerbungsunterlagen an: Theater Lübeck, Rita
Richter, Beckergrube 16, 23552 Lübeck, oder per Email an r.richter@theaterluebeck.de.
Theater Lübeck sucht Tanzstatisten
Das Theater Lübeck sucht zur Verstärkung der Tanzstatisterie junge Menschen zwischen 18 und 35
Jahren. Schriftliche Bewerbung bis Ende September an: Theater Lübeck gGmbH, Frau Feigl/
Statisterie, Beckergrube 16, 23552 Lübeck.

Luebecker Dienstleistungskontor am 26. August 2012, 09:30 Uhr

Bible verse of the day

Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
 

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