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Dienstag, 23. Oktober 2018 15:27:26 Uhr

Agraragenda der V-Partei³ dringender denn je / Überlebensthemen mit mutigem Sofortprogramm beackern!

Augsburg (ots) – Dürre, erhöhte Nitrat-Werte im Grundwasser, Insektenschwund und multiresistente Keime sind nur einige der Folgen der industriellen Landwirtschaft und Massentierhaltung, die sich auf unsere Umwelt und Gesundheit auswirken. Finanziert wird diese skurrile Entwicklung auch von den Steuerzahlern, jüngstes Beispiel sind die zugesagten 20 Millionen für bayerische Bauern angesichts der hitzebedingten Ernteausfälle. Die V-Partei³ kritisiert die aktuelle europäische und nationale Agrarpolitik aufs Schärfste und fordert dringende und grundlegende Veränderungen. Mit dem wärmsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (im Jahr 1881) zeichnete sich bereits das ab, was sich in den darauffolgenden Monaten bestätigte. Der menschengemachte Klimawandel wird immer spürbarer und ist immer schwerer abzustreiten. Der UN-Weltklimarat IPCC (Intergouvernemental Panel on Climate Change) bestätigt die Befürchtungen: „Es gibt immer Hitze- und Kälte-Extreme, aber ihre Häufigkeit und Intensität ändern sich, wenn sich das Klima verändert. Aus den Daten zeigt sich deutlich, dass sich die Erde erwärmt.“ Landwirte geraten immer stärker in die ökonomische und ökologische Bredouille. Damit steht die Versorgung der Bevölkerung künftig vor großen Herausforderungen. Vor diesem ernsten Hintergrund ist die Tatsache um so schmerzvoller, dass gerade die industrielle Landwirtschaft der letzten 40 Jahre als Emittentin von Treibhausgasen, Kohlendioxid, Distickstoffoxid und Methan einer der stärksten Mitverursacherinnen der Umweltveränderungen ist. Politik zeigt sich handlungsunfähig Anstatt endlich zu handeln werden die eigentlichen Ursachen von der amtierenden Politik verharmlost. Während in den USA Glyphosatgeschädigte aktuell bereits Schadenersatz durch Monsanto in Millionenhöhe zugesprochen bekommen, wird dessen gesundheitsschädliche Auswirkung hierzulande immer noch verharmlost. Genau so hat der Europäische Gerichtshof Deutschland im Juni diesen Jahres wegen anhaltender Verstöße die Nitratverordnung (Verunreinigung von Grundwasser) verurteilt, wird weiter versucht, die Fakten zu entkräften und zu relativieren. Der Pestizidabsatz ist nicht zurückgegangen, während auch der NABU warnt, dass die Vogel- und Insektenpopulation durch die Praktiken in der Landwirtschaft immer weiter dezimiert werden, was auf das Ökosystem erhebliche Auswirkungen hat. Im Zentrum des Ernährungssystems und des eigentlichen Problems steht die industrielle Verwertung von Tieren, wobei allein in Deutschland im Jahr 2017 unglaubliche 745 Millionen Tiere getötet wurden. Die industrielle Massentierhaltung verursacht einen Großteil der klimaschädlichen Emissionen. Sie verdrängt nicht nur in Deutschland immer mehr kleine und mittlere Betriebe, sondern führt auch zur Vertreibung von kleinbäuerlichen Familien vom eigenen Land, insbesondere auf der Südhälfte der Erde. Die Agrarindustrie trägt zum Hunger, sowie zu Mangel- und Fehlernährung von ca. 2 Milliarden Menschen bei, indem der überwiegende Anteil der Agrarflächen für den Anbau von Tierfutter verwendet wird. Agraragenda der V-Partei³ dringender denn je „Nachhaltigkeit definiert sich am besten über die drei Begriffe Effizienz, Konsistenz und Suffizienz“ sagt Urs Niggli, Direktor am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) im schweizerischen Frick. Daraus ergibt sich für die V-Partei³ ein Sofortprogramm: 1. Ein minimaler Ressourcenverbrauch und der Erhalt natürlicher Ressourcen durch eine nachhaltige Nutzung, welche u. a. durch ein sofortiges Verbot von Pestiziden und der Umstrukturierung der derzeitig weit verbreiteten Monokulturen hin zu Permakulturen erreicht wird. Auch der unbestrittene Nutzen der in den letzten Jahrzehnten gerodeten Feld- und Flurhecken muss erkannt werden. Die Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit kann auf diesem Wege gesteigert, die Erosion dadurch vermindert werden. Importe von Agrarprodukten (z. B. Gen-Soja) aus ehemaligen Regenwaldgebieten wie etwa Südamerika müssen gestoppt werden, um den Restbestand der grünen Lunge der Welt zu erhalten. 2. Die Förderung von kleinen bis mittelgroßen Betrieben bei der Umstellung auf eine biovegane Landwirtschaft, welche u. a. eine Diversifizierung des Anbaus und eine ökologische Düngung beinhaltet, sowie der Förderung von Projekten, wie der solidarischen Landwirtschaft. Entschädigungen für Ernteausfälle müssen an Bedingungen geknüpft sein, wie z.B. an einer nachhaltigen, ökologischen Produktion. Der Bock wird zum Gärtner gemacht, wenn Mitverursachende der klimatischen und ökologischen Probleme 20 Millionen Euro Entschädigungen erhalten, um danach weiterzumachen wie zuvor. 3. Eine Postwachstumsökonomie, welche durch verminderten Konsum, ohne verminderte Lebensqualität, Ressourcenverschwendung, Umweltschäden und Abfallentstehung auf ein Minimum reduzieren kann. 4. Sofortige Änderungen des Art. 35 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB). Es sollen keine weiteren Massentierhaltungsanlagen gebaut werden dürfen. Fehlentscheidungen abwählen! „In der Forschung und den Naturwissenschaften ist schon viel passiert, aber die Politik ist nicht mutig oder unabhängig genug, neue Wege zu gehen“, erkennt Bundesvorsitzender Roland Wegner die Problematik. „Da die Fakten auf dem Tisch liegen und die Veränderungen nur noch konsequent umgesetzt werden müssten, haben wir die V-Partei³ gegründet. Die etablierte Politik der letzten Jahrzehnten hat in all den genannten Punkten nicht nur versagt, sie hat sich mit vielen Fehlentscheidungen mitschuldig gemacht. Es liegt jetzt an den Bürgerinnen und Bürgern selbst. Dies beginnt bei bewussten Kauf- und Konsumentscheidungen und hört bei der Stimme auf dem Wahlzettel auf. Die nächsten Gelegenheiten bieten sich am 14. Oktober bei der Landtagswahl in Bayern und am 28. Oktober 2018 bei der Landtagswahl in Hessen“. Pressekontakt: Eva-Marie Springer Bundespressesprecherin V-Partei³ 0174-3878544 oder 09074-91779 Presse@v-partei.de Original-Content von: V-Partei³, übermittelt durch news aktuell

Quelle: presseportal.de

TBF am 12. August 2018, 13:57 Uhr

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Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete.
 

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