Aiwanger/FREIE WÄHLER: Bayerische Staatsregierung und mögliche GroKo in Berlin müssen HGÜ-Stromtrassen stoppen » hier-luebeck - Das interaktive, älteste Online-Magazin für Lübeck und Umgebung seit 1999

Anmelden

hier-luebeck

Das interaktive, älteste Online-Magazin für Lübeck und Umgebung seit 1999

Freitag, 15. Dezember 2017 22:50:52 Uhr

Aiwanger/FREIE WÄHLER: Bayerische Staatsregierung und mögliche GroKo in Berlin müssen HGÜ-Stromtrassen stoppen

München (ots) – Bis 2025 sollen Hunderte Kilometer Starkstromleitungen in Bayern vergraben werden – mit erheblichem Energie- und Kostenaufwand, immensem Flächenfraß und unklaren Folgen für Mensch und Natur. Höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen, erklären die FREIEN WÄHLER im bayerischen Landtag. Sie fordern heute in einem Dringlichkeitsantrag das Aus für die geplanten Stromtrassen. „Das aktuelle Energiekonzept der Bundesregierung inklusive der landzerstörenden Gleichstrom-Trassen SuedLink und SuedOstLink geht zulasten der bayerischen Bevölkerung und der Energiewende vor Ort“, sagt der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger. Im Zuge der Neuaufstellung auf Bundesebene müsse die Staatsregierung darauf hinwirken, dass die Verantwortlichen in Berlin die Planungen umgehend stoppen. „Diese Stromtrassen haben das Zeug dazu, zum ‚Stuttgart 21‘ der Bundesregierung zu werden – das Projekt ist räumlich und finanziell vollkommen überdimensioniert und angesichts des gigantischen Flächenfraßes absolut nicht notwendig.“ Rund ein Drittel der 1.400 Kilometer langen Stromtrassen würden bayerischen Boden durchschneiden und die rund 100 Millionen Kubikmeter des zu bewegenden Bodenvolumens „zeigen die Gigantomanie“, warnt Aiwanger. Ferner seien die langfristigen Folgen durch elektromagnetische Strahlung, die von den Höchstspannungs-Gleichstromleitungen ausgeht, für Mensch und Natur nicht einmal im Ansatz absehbar, warnt Aiwanger. Auch eine Veränderung des Bodenzustands und des Wasserhaushalts seien durch Bodenerwärmung und Austrocknung aufgrund der Erdkabel zu befürchten. Zudem konterkariere die geplante Energieabhängigkeit aus Nord- und Ostdeutschland jegliche Bemühungen einer regionalen und dezentralen Energiewende in Bayern und sei auch ein Versorgungsrisiko für die bayerische Wirtschaft – beispielsweise bei Sabotage der Trassen. „In Berlin darf eine mögliche Große Koalition die Augen nicht vor den verheerenden Folgen des Ausbaus verschließen“, fordert Aiwanger. „Bei den ‚Jamaika‘-Sondierungen haben sich in dieser Frage ausgerechnet die Grünen um den Finger wickeln lassen. Das ist für eine Partei, die sich den Natur- und Umweltschutz auf die Fahnen schreibt, geradezu beschämend“, kritisiert Aiwanger. Er hoffe, dass die künftige Bundesregierung „diesen Wahnsinn endlich beendet.“ Hinweis: Den erwähnten Dringlichkeitsantrag der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion finden Sie hier: http://bit.ly/2zW42Af Pressekontakt: Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München Tel. 089 / 4126 – 2941, dirk.oberjasper@fw-landtag.de Original-Content von: Freie Wähler Landtagsfraktion Bayern, übermittelt durch news aktuell

Quelle: presseportal.de

TBF am 7. Dezember 2017, 14:27 Uhr

Bible verse of the day

Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.
 

Kalender

Dezember 2017
S M D M D F S
« Nov    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Stichwörter

Kategorien

  • RingoStar2
  • tbf131217_Motorrad-Unfall-SchwartauerLandstrasse_Kroeger_004

Archive

Polls

Glaubst du, dass die Freihandelsabkommen TTIP und CETA-Abkommen beschlossen werden?

Ergebnisse

Loading ... Loading ...

RSS-Feed

RSS-Feed abonnieren

Öffnen Sie eine Kategorie, für Kategorie RSS-Feeds