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Sonntag, 18. November 2018 11:33:05 Uhr

Automotive-Studie: Vernetzung ist für Zulieferer Fluch und Segen zugleich

Köngen (ots) – Egal ob autonomes Fahren oder E-Mobilität, die Automobilbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Dennoch laufen die Geschäfte bei den deutschen Automobilherstellern (OEMs) und ihren großen Zulieferern (Tier 1) nach wie vor gut. Wie eine aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung Staufen unter deutschen Weltmarktführern zeigt, erzielen 58 Prozent dieser Unternehmen überdurchschnittliche Renditen. Anders sieht es hingegen bei den mittelgroßen und kleinen Automobilzulieferern aus. Hier liegt nur rund jede dritte Firma in Sachen Rendite über dem Branchenschnitt. „Wie unsere Studie weiter zeigt, versuchen die Zulieferer der zweiten und dritten Stufe massiv gegenzusteuern“, sagt Dr. Thilo Greshake, Partner Automotive bei der Unternehmensberatung Staufen. „So haben sich in dieser Gruppe 56 Prozent der Unternehmen nach eigener Aussage allein in den vergangenen drei Jahren sehr stark verändert, während dieser Wert bei den OEMs und Systemlieferanten nur bei gut 40 Prozent liegt.“ Der Grund: Hersteller und große Zulieferer müssen zwar in immer schnelleren Zyklen mit technologischen Innovationen beim Verbraucher punkten, leiten diesen Druck aber meist direkt an ihre eng mit ihnen verzahnten Zulieferer weiter. In der Folge müssen diese Unternehmen, die meist nur über ein begrenztes Produktportfolio verfügen, in kurzer Zeit ihr gesamtes Geschäftsmodell aus der analogen in die digitale Welt übertragen und dabei grundlegend neu aufstellen, um nicht vom Markt zu verschwinden. Doch es ist nicht allein der Druck, auch in der Welt der neuen Technologien noch als Zulieferer gefragt zu sein, der besonders den mittelgroßen und kleineren Zulieferern zusetzt. So müssen diese Unternehmen künftig auch ganz anders arbeiten, um aus einem analogen ein Hightech-Produkt zu machen. „Gefragt ist eine viel stärkere Zusammenarbeit mit viel mehr Partnern. Und dass dieser Partner zudem nicht unbedingt auf der Schwäbischen Alp, sondern im Sillicon Valley sitzt, macht die Sache nicht leichter“, hat Automotive-Experte Greshake beobachtet. „Die Vernetzung mit anderen – auch branchenfremden – Unternehmen ist somit Fluch und Segen zugleich. Zwar können klassische Mittelständler von deren Know-how stark profitieren, müssen aber parallel viel mehr Schnittstellen managen.“ Um diese Herausforderungen zu bewältigen, setzen 88 Prozent der befragten Zulieferer auf die Verbesserung von Prozessen und Organisationsstrukturen. 84 Prozent halten zudem die Qualifizierung von Mitarbeitern und Führungskräften für zentral. „Führungskräfte sind in diesen Zeiten der rasanten Veränderungen noch viel stärker gefordert als bisher. Sie müssen einerseits für Stabilität und Effizienz sorgen, gleichzeitig aber Unsicherheit und Innovationen managen. Sie müssen Macht abgeben und eine neue Rolle als Mentor finden“, erklärt Staufen-Berater Greshake. Kleiner Trost: Mit diesem Wandel des Führungsverhaltens tun sich laut der aktuellen Staufen-Studie nicht nur die typisch deutschen Mittelständler noch schwer, sondern auch die großen international aufgestellten Konzerne. Pressegrafiken zum Thema Best Strategy 2018 finden Sie unter folgendem Link: http://www.staufen.ag/presse BestPractice Day 2018 – Der führende Lean-Management-Kongress in Europa Die Spielregeln haben sich geändert. Wer in Führung bleiben oder gehen will, muss sich bewegen! Der BestPractice Day vom 03. bis 04. Juli 2018 in Darmstadt steht daher in diesem Jahr unter dem Leitmotto „Lernen. Führen. Wandel gestalten.“ Erleben Sie Vorträge von Führungspersönlichkeiten, die die Zukunft ihrer Unternehmen aktiv und entschlossen gestalten. Mit jährlich mehr als 350 Teilnehmern hat sich der BestPractice Day als Treffpunkt für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft etabliert. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.best-practice-day.com Über die Staufen AG – www.staufen.ag In jedem Unternehmen steckt ein noch besseres. Mit dieser Überzeugung berät und qualifiziert die Staufen AG seit über 20 Jahren Unternehmen und Mitarbeiter weltweit. Märkte sind in Bewegung, der Konkurrenzdruck enorm. Staufen hilft, die richtigen Veränderungen schnell in Gang zu bringen, die Produktivität zu erhöhen, die Qualität zu verbessern und die Innovationskraft zu steigern. Die internationale Lean Management Beratung sorgt mit den passenden Strategien und Methoden für schnelle und messbare Erfolge – um die in jedem Unternehmen vorhandenen Potenziale zu heben, etablieren die Staufen-Berater gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitern eine lebendige und nachhaltige Veränderungskultur. Auf dem Weg in die digitale Transformation begleitet die Staufen-Tochtergesellschaft Staufen Digital Neonex mittelständische Industrieunternehmen. Die Staufen AG bietet mit ihrer Akademie zudem zertifizierte, praxisorientierte Schulungen an. Von den 13 internationalen Standorten betreuen mehr als 260 Mitarbeiter Kunden auf der ganzen Welt. 2018 wurde die Staufen AG bereits zum fünften Mal in Folge von „brand eins Wissen“ als „Beste Berater“ ausgezeichnet. Das Consultinghaus ist laut der renommierten Branchen-Studie „Hidden Champions 2018“ Deutschlands beste Lean-Management-Beratung und wurde von der „Wirtschaftswoche“ mehrfach mit dem Preis „Best of Consulting“ geehrt. Weitere Informationen: STAUFEN.AG Beratung.Akademie.Beteiligung Kathrin Kurz Blumenstr. 5 – D-73257 Köngen Tel: +49 7024 8056 155 Fax: +49 7024 8056 111 k.kurz@staufen.ag www.staufen.ag Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Thöring & Stuhr Partnerschaft für Kommunikationsberatung Arne Stuhr Mittelweg 142 – D-20148 Hamburg Tel: +49 40 207 6969 83 mobil: +49 177 3055 194 arne.stuhr@corpnewsmedia.de Original-Content von: Staufen AG, übermittelt durch news aktuell

Quelle: presseportal.de

TBF am 19. Juni 2018, 09:26 Uhr

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Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.
 

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