Junge Wirtschaftsverbände fordern offene Diskussion über längeres Arbeiten » hier-luebeck - Das interaktive, älteste Online-Magazin für Lübeck und Umgebung seit 1999

Anmelden

hier-luebeck

Das interaktive, älteste Online-Magazin für Lübeck und Umgebung seit 1999

Montag, 24. September 2018 07:45:03 Uhr

Junge Wirtschaftsverbände fordern offene Diskussion über längeres Arbeiten

Berlin (ots) – Die Jungen Unternehmer, die Wirtschaftsjunioren Deutschland und der Junge Wirtschaftsrat fordern in einer gemeinsamen Erklärung mehr Generationengerechtigkeit in der Rentendebatte. Auch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit dürfe dabei kein Tabu sein. Anlass der Erklärung ist der Generationendialog der Rentenkommission am 4. und 5. September in Berlin. „Die Interessen der Jungen dürfen in der Rentendebatte nicht unter die Räder kommen“, erinnert Kristine Lütke, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. „Die junge Generation kann die Rentenlast nicht alleine schultern, wenn sich das Verhältnis aus Beitragszahlern und Rentnern dreht.“ „Alle sind sich einig, dass auch wir junge Menschen noch vernünftig von der Rente leben können sollten. Angesichts der sinkenden Zahl an Beitragszahlern und der höheren Lebenserwartung muss ohne Tabus darüber diskutiert werden, wie der Renten-Generationenvertrag künftig aussieht“, stellt Sarna Röser, Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer, klar. „Wer in einem neuen Generationenvertrag längere Lebensarbeitszeiten ausschließen will, schiebt die gesamte Finanzierungslast unserer jungen Generation zu. Das ist das Gegenteil von Generationengerechtigkeit, so wird nur der Kampf der Generationen geschürt.“ Marcus Ewald, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats kommentiert: „Jeder Mensch, der sich mit der Demographie auseinandergesetzt hat, sieht es schwarz auf weiß: Die kommenden Generationen werden die Babyboomer nicht finanzieren können.“ Es sei Nonsens anzunehmen, dass jede neue Rentenleistung eine Gerechtigkeitslücke schließe. Je besser es einer Gesellschaft gelinge, die Kosten des demographischen Wandels von vornherein zu dämpfen, desto eher würden Verteilungskonflikte vermieden, in denen die Generationen gegeneinander ausgespielt werden. Das gemeinsame Thesenpapier von den Jungen Unternehmern, den Wirtschaftsjunioren Deutschland und dem Jungen Wirtschaftsrat ist hier abrufbar: http://cms.wjd.de/upload/WJD_Thesen_Rente_68932.pdf Pressekontakt: Sandra Koch Pressesprecherin Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) Breite Straße 29, 10178 Berlin Postfach 11052 Berlin Tel.: +49 (0)30 / 20308-1516 E-Mail: sandra.koch@wjd.de Internet: http://www.wjd.de Original-Content von: WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Quelle: presseportal.de

TBF am 4. September 2018, 16:48 Uhr

Bible verse of the day

Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung.
 

Kalender

September 2018
S M D M D F S
« Aug    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Stichwörter

Kategorien

  • Laserpointer1-wish
  • Bruno Hönel & Michelle Akyurt
  • tbf170918_SommerTalk-Basthorsat-Kasnitz_0013
  • image002
  • Quirder Harald1

Archive

Polls

Glaubst du, dass die Freihandelsabkommen TTIP und CETA-Abkommen beschlossen werden?

Ergebnisse

Loading ... Loading ...

RSS-Feed

RSS-Feed abonnieren

Öffnen Sie eine Kategorie, für Kategorie RSS-Feeds