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Dienstag, 25. September 2018 14:54:36 Uhr

Peter Harry Carstensen eröffnete Mankenberg-Büro in Hangzhou/China

Mankenbergs Geschäftsführer Axel Weidner reiste als Mitglied der Wirtschaftsdelegation um Peter Harry Carstensen vom 09.10. bis 16.10.2010 nach China in die Provinz Hangzhou. Ziel der Reise der Schleswig-Holsteinischen Delegation war eine Verstärkung der Aktivitäten in China, Intensivierung neuer und bestehender Kontakte, Kooperationen in den Bereichen Wirtschaft und Forschung sowie ein Besuch der EXPO in Shanghai.

Während eines Besuchs im Schleswig-Holstein Business Center des WTSH in Hangzhou enthüllte der Ministerpräsident gemeinsam mit Axel Weidner eine Erinnerungstafel für Mankenberg als 125. Mitglied im Business Center. Das Unternehmen verspricht sich von der Beteiligung an diesem Gemeinschaftsbüro eine verbesserte Kommunikation und einen zeitnahen Service für die Kunden auf dem chinesischen Markt.

Ein vertrieblicher Schwerpunkt liegt bei Mankenberg im Ausbau des Exports. Der derzeitige Exportanteil von circa 30 % soll in den nächsten fünf Jahren auf 40 % anwachsen, verbunden mit einer Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke Mankenberg. China ist mit seinen ca. 1,35 Milliarden Menschen eine der größten Volkswirtschaften der Welt geworden und bietet hierfür große Chancen für Mankenberg-Armaturen, insbesondere auf dem Gebiet der pharmazeutischen und chemischen Industrie und im Kraftwerkbereich.
Das Unternehmen hat die internationale kerntechnische Zulassung gemäß Standard IAEA 50-C-Q erworben und kann somit Armaturen und kundenspezifische Sonderlösungen für Kernkraftindustrien weltweit liefern. Um auf dem chinesischen Markt erfolgreich zu sein, ist jedoch die Zulassung HAF 604 der National Nuclear Safety Administration (NNSA) erforderlich, für die das Antragsverfahren auf den Weg gebracht worden ist.

Mankenberg hat in den letzten Jahren diverse Partner und Kunden in China aufbauen können. Von großem Wert war dabei der direkte Kontakt zu den chinesischen Partnern, der durch die muttersprachliche Ingenieurin Jing Yuan-Töpperwien im Lübecker Stammhaus gepflegt wird. Zusätzlich wurde die achtsprachige Mankenberg-Website um Chinesisch erweitert.
Im September 2009 veranstaltete Mankenberg erstmals ein Kundenseminar in Shanghai. Die Teilnehmer erfuhren technische Details zu Mankenberg-Armaturen anhand von Auslegungsbeispielen und Anwendungsberichten.

125jähriges Jubiläum

Die Mankenberg GmbH feiert in diesem Jahr ihr 125jähriges Bestehen. 1885 wurde das Unternehmen von Gustav Mankenberg in Heide gegründet, nach zehn Jahren dann an den Werft- und Industriestandort Stettin verlegt. 1945 siedelte Mankenberg nach Lübeck um, wo die Firma Standardarmaturen und individuell konzipierte Sonderlösungen für Kunden aus aller Welt fertigt. Seit jeher ist das Unternehmen als kompetenter Partner in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau bekannt. Die Mankenberg GmbH ist in vierter Generation im Familienbesitz. Das Motto des Geschäftsführers Axel Weidner, Urenkel des Firmengründers, lautet: „Stückzahl 1 ist unser tägliches Geschäft.“

Mankenberg ist weltweit der einzige Produzent, der Industriearmaturen aus Edelstahl und anderen Materialien im Tiefziehverfahren herstellt. Durch Mankenbergs Baukastensystem ‚High Grade‘ können verschiedene Armaturen durch die individuelle Kombination der Tiefziehbauteile mit variabel geschweissten Anschlüssen und Drehteilkomponenten in kurzer Zeit gefertigt werden.

Mankenbergs technologisches Know-How zeichnet sich dadurch aus, dass der gesamte Fertigungsprozess von der Entwicklung bis zur Endkontrolle im Werk in Lübeck stattfindet. Daraus ergibt sich eine hohe Flexibilität und Fertigungstiefe bei der Herstellung, und die Mankenberg-Armaturen tragen zu Recht das Attribut „Made in Germany“. Damit steuert Mankenberg dem allgemeinen Trend entgegen, durch hohe Spezialisierung ganze Produktionsabschnitte an fremde Unternehmen zu vergeben.

Die knapp 160 Mitarbeiter, von denen ein Fünftel Ingenieure und Techniker sind, erwirtschafteten im Jahr 2009 einen Umsatz von 12,2 Millionen Euro. Mankenberg strebt eine Umsatzsteigerung auf 20 Millionen Euro für das Jahr 2015 an.

Mankenberg einziger Preisträger des Mittelstandes für die Region Schleswig-Holstein/Hamburg

Bereits zum 16. Mal suchte die Oskar-Patzelt-Stiftung im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ die besten mittelständischen Unternehmen des Jahres 2010. Der „Große Preis des Mittelstandes“ wird jährlich in zwölf Wettbewerbsregionen ausgeschrieben, darunter Berlin/Brandenburg, Niedersachsen/Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern.

Zum Ende der Nominierungsphase im Januar 2010 waren rund 3.500 Unternehmen aus der gesamten Bundesrepublik gemeldet worden, davon schafften außer Mankenberg noch 640 weitere Unternehmen den Sprung auf die Juryliste. Nominierungen eines Unternehmens können nur über Dritte erfolgen, kein Unternehmen kann sich selbst nominieren.

Die Mankenberg GmbH wurde mit 16 weiteren Unternehmen für die Region Schleswig-Holstein/Hamburg von der Jury bewertet. Am Ende erhielt Mankenberg den begehrten Preis, nachdem das Unternehmen bereits 2009 eine Auszeichnung als Finalist erhalten hatte.

Dumke am 20. Oktober 2010, 09:47 Uhr

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