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Montag, 19. November 2018 05:56:26 Uhr

Sicherheit für die elektronische Gesundheitskarte – Land fördert Ingenico Healthcare mit knapp 400.000 Euro

Muster der Gesundheitskarte VorderseiteDie elektronische Gesundheitskarte kommt und mit ihr hohe Anforderungen an die Sicherheit und den Schutz beim Austausch der sensiblen Patientendaten. Um den verschlüsselten Datenaustausch zu gewährleisten, entwickelt die Ingenico Healthcare GmbH aus Flintbek mit Unterstützung des Landes das Sicherheitssystem „Health Encrypted Managed Security“ (HEMS). Den entsprechenden Zuwendungsbescheid über 395.000 Euro überreichte Staatssekretär Ralph Müller-Beck am 20. August an das Unternehmen.

Muster der Gesundheitskarte Vorderseite © Kartengrafik: gematik GmbH

Das neue System HEMS ist der dezentrale Sicherheitsanker, damit die elektronischen Gesundheitskarten nur von den berechtigten Akteuren beschrieben, gelesen und ausgetauscht werden können – und das in einer vertrauenswürdigen Elektronik-Umgebung“, sagte Müller-Beck.

Nach den Worten des Staatssekretärs können die Akteure des Gesundheitswesens wie Arztpraxen, Kliniken oder Versicherungsunternehmen mit Hilfe der elektronischen Gesundheitskarte persönliche Patientendaten elektronisch erfassen und schnell miteinander austauschen. Damit liegen den Ärzten stets alle Patientendaten und alle vorhandenen Informationen für die Diagnose und Therapie vor. Gleichzeitig sinken durch den Wegfall von Doppelbehandlungen die Kosten für das Gesundheitssystem. „Die besonders sensiblen Patientendaten dürfen bei der Übertragung und Speicherung weder verloren gehen noch in die falschen Hände geraten. Hier liefert HEMS die nötige sichere Inf-rastruktur“, so Müller-Beck.

Wie der Staatssekretär weiter sagte, werde HEMS in zwei Varianten auf den Markt kommen: Zum einen als kleine Variante für Arztpraxen und Praxisgemeinschaften, zum anderen als große Variante für Krankenhäuser, Versorgungszentren und andere größere Organisationseinheiten. Das System werde nicht verkauft, sondern von den Nutzern gemietet. Das Potenzial werde für die kleine Lösung auf 142.000 Praxen und für die große Lösung auf 3.750 Institutionen mit 39.900 Teilnehmern geschätzt. Mit Hilfe des Projektes wolle das Unternehmen bis zum Jahr 2019 12 neue Arbeitsplätze schaffen und die 23 bestehenden Arbeitsplätze sichern.

Zukunftsprogramm Wirtschaft

Zukunftsprogramm Wirtschaft

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Millionen Euro.

Neumeier am 20. August 2012, 16:46 Uhr

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