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Donnerstag, 21. September 2017 21:20:12 Uhr

Startschuss für Erprobung neuer Fangtechnik in der Krabbenfischerei

Foto: Lanare Sevi

Kiel. Mit Jahresbeginn 2012 startet das Kooperationsprojekt zwischen Wissenschaft und Fischerei „Ökologische und ökonomische Untersuchungen zum Nutzen einer elektrischen Baumkurre in der deutschen Garnelenfischerei“. Unter der Leitung von Dr. Daniel Stepputtis vom Thünen-Institut für Ostseefischerei (vTI-OSF) / Fachbereich Fischerei- und Surveytechnik soll untersucht werden, in wie weit die neu konzipierte Fangtechnik u.a der Verringerung der Beifänge, der Reduzierung des Treibstoffaufwandes und der Erleichterung der Fangverarbeitung dient. „“Ich freue mich über die aktuelle Entwicklung und die Vertiefung der Zusammenarbeit der Krabbenfischer mit der Fischereiforschung““, erläuterte Fischereiministerin Dr. Juliane Rumpf. „“Wir verfolgen damit weiterhin das Ziel einer nachhaltigen Fischerei, die den Betrieben an der Nordseeküste gleichzeitig ein ausreichendes Einkommen sichert.““ Basierend auf der Projektidee von Dr. Daniel Stepputtis (vTI-OSF) und Dr. Ralf Vorberg (Marine Science Service) wurde das konkrete Projekt innerhalb einer Arbeitsgruppe entwickelt. Neben den Vertretern der Krabbenfischerei Niedersachsens und Schleswig-Holsteins gehörten auch Prof. Constantin Kinias von der Fachhochschule Kiel, Kai Wätjen vom Alfred-Wegener Institut Bremerhaven und Bart Verschueren vom belgischen ILVO-Institut in Oostende der Arbeitsgruppe an.
Die Projektleitung und Koordination wird vom vTI-OSF (Thünen-Institut für Ostseefischerei) übernommen. Die Krabbenfischer Niedersachsens und Schleswig-Holsteins stellen das Fahrzeug für die wissenschaftliche Erprobung sowie das erforderliche Netzmaterial bereit. Das Land Schleswig-Holstein fördert das Kooperationsprojekt mit knapp 300.000 Euro aus dem Zukunftsprogramm Fischerei für den Projektzeitraum 2012 und 2013. Rund 50 Prozent dieser Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fischereifonds.

Für fachliche Detailinformationen oder Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Daniel Stepputtis vom vTI-OSF in Rostock, Fachbereich Fischerei- und Surveytechnik (Tel. 0381/8116136, email: daniel.stepputtis@vti.bund.de).

Das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein wird kofinanziert aus den Europäischen Strukturfonds EFRE, EFS, ELER und EFF.

Dumke am 4. Januar 2012, 14:36 Uhr

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