Beyond-Meat-Burger belegt Verfassungswidrigkeit des Tierschutzgesetzes in seiner aktuellen Fassung » hier-luebeck - Das interaktive, älteste Online-Magazin für Lübeck und Umgebung seit 1999

Anmelden

hier-luebeck

Das interaktive, älteste Online-Magazin für Lübeck und Umgebung seit 1999

Freitag, 20. September 2019 07:39:52 Uhr

Beyond-Meat-Burger belegt Verfassungswidrigkeit des Tierschutzgesetzes in seiner aktuellen Fassung

Augsburg (ots) – Vegane V-Partei³ fordert Ende aller Schlachthäuser. Während sich die drei Parteien der Bundesregierung seit der letzten Bundestagswahl 2017 weitestgehend mit sich selbst beschäftigen und die Grünen den Klimaschutz nur auf die Themen Braunkohle und für Elektromobilität reduzieren, beackert die vegane V-Partei³ das Problem, was sich im schlimmsten Fall zu einer  weltweiten Katastrophe entwickeln kann. Sowohl Klimawandel als auch Welthunger werden zu einem Großteil von der industriellen Tierwirtschaft befördert, was nur mit einem raschen Ausstieg aus derselben behoben werden kann. Die V-Partei³ fordert konsequenterweise das Schließen aller Schlachthäuser und begründet dies mit dem Grundgesetz. Sowohl die mangelhaften Haltungsbedingungen oder quälerischen Maßnahmen wie z.B. betäubungslose Kastration männlicher Ferkel als auch letztliche Tiertötung sind äußerst belastend und schmerzhaft für die Tiere und widersprechen sowohl dem Staatsziel Tierschutz (Art. 20 a Grundgesetz), als auch dem Art. 1 des Tierschutzgesetzes, wonach „keinem Tier ohne vernünftigem Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugeführt werden darf“. „Es besteht längst kein vernünftiger Grund mehr, für die Produktion von Nahrungsmitteln Tiere einzusetzen. Sowohl nährstofftechnisch als auch geschmacklich ist die historische Begründung der Ausnahmetatbestände des Tierschutzgesetzes überholt“, zeigt Bundesgeschäftsführer Konrad Harle die Position der V-Partei³ auf und fordert mit der „Agraragenda2030“ eine dringende Umkehr in der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik hin zur bioveganen Produktion von Lebensmitteln. Unterstützt wird die Forderung von der steigenden Zahl von Menschen, die ohne Konsum von tierischen Nahrungsmitteln leben und darüber hinaus auch gesteigerte Fitness und Gesundheit unter Beweis stellen. Hype um pflanzliche Alternativen macht Tierprodukte überflüssig Innovative Fleischalternativen aus Pflanzen lösen derzeit eine ungeahnte Begeisterungswelle aus und bestätigen damit die Haltung der V-Partei³. Leere Regale nach wenigen Stunden bei einem Discounter oder rasant steigende Börsenkurse verschafften dem Beyond-Meat-Burger binnen weniger Tage Kultstatus. Auch weitere Produzenten von Fleischersatzprodukten wie Vegini aus Österreich drängen auf den veganen Markt, der ebenso vor Fast-Food-Ketten nicht halt macht. Alle treten den Beweis an: Muskeln von getöteten Tieren werden weder für die Eiweißversorgung der Bevölkerung noch aus wirtschaftlichen Gründen benötigt. „Weder die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD, noch die Grünen und schon gar nicht die FDP wollen jedoch aus der Tiernutzindustrie aussteigen. Sie haben die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt oder sind entweder von Tiernutzindustrie abhängig oder immer noch zu mutlos“, rekapituliert Heike Rudolf, die stellvertretende Bundesvorsitzende der V-Partei³ die derzeitige politische Wetterlage. Für sie ist es absurd, dass ausgerechnet von der Politik Forderungen laut werden, Veggie-Burger nicht mehr Burger nennen zu dürfen. „Wenn ein Verbot, dann doch, dass zwischen den Brötchenhälften und unter dem Salat ein Teil eines getöteten Tieres liegen darf, das würde Sinn ergeben und dem verfassungsrechtlichen Staatsziel Tierschutz entsprechen“. Große Chance für Landwirtschaft und Klimaschutz Das bisher für Burger überwiegend verwendete Rindfleisch ist sehr ressourcenintensiv: So sind für die Aufzucht eines Rindes enorme Mengen an Futter, Wasser, Energie und Platz nötig, die die pflanzlichen Produkte nur zu einem Bruchteil benötigen. Landwirtschaftliche Flächen können beim gänzlichen Umstieg auf pflanzliche Lebensmittel schonender und wirtschaftlicher genutzt werden. Aus den dann nicht mehr für die Rinderzucht benötigten Wiesen- und Weidenflächen können pflanzliche Dünger produziert werden. Die Nährstoffversorgung mit dem stickstoffhaltigen Kleegras (als Pellets, Kompost oder Silage) bei viehlosen Biobetrieben hat schon jetzt Konjunktur und zeigt, dass es funktioniert und darüber hinaus unabhängig von Energieimporten macht, was auch den Regenwald schützt. Außerdem können die Böden mit dem aus der Luft gebundenem Stickstoff zu Humus aufgebaut werden, was ein wichtiger Aspekt für die Bodenfruchtbarkeit und der Bindung von CO2 darstellt. Die für die pflanzlichen Produkte benötigten Inhaltsstoffe wie etwa Erbsen, Bohnen, Rote Beete oder Raps können in Europa kultiviert werden, spielen derzeit aber wegen der Massentierhaltung oder der Stromgewinnung (Mais) für die Nahrungsmittelproduktion eine eher untergeordnete Rolle. „Der Import eines Produktes aus dem 9000 Kilometer entfernten Amerika müsste nicht sein, wenn die Bundesregierung die gesetzlichen, besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für innovative und zukunftsorientierte Landwirte hier vor Ort schafft“, sieht der V-Partei³-Gründer Roland Wegner dringenden politischen Handlungsbedarf und bahnbrechende Möglichkeiten einer sinnvollen wie notwendigen Veränderung, was zugleich weitere Probleme wie die Belastung von Nitrat und Antibiotika lösen würde. Kükenschreddern und Ferkelkastration werden von der Bevölkerung abgelehnt Die V-Partei³ hat bereits zu den Themen Ferkelkastration und Kükenschreddern die Position vertreten, dass die Nutztierhaltung neben der gesellschaftlichen Unpopularität sogar gänzlich verfassungswidrig ist. „Der im Art. 20 a des Grundgesetzes verankerte Tierschutz steht im Verfassungsrang der Berufs- und Religionsfreiheit nicht nach, was man auch z.B. im Umgang mit dem Schächten erkennt“, so Bundesvorsitzender Roland Wegner, der darüber hinaus Aufklärung und eine gesellschaftliche Debatte und schrittweise dringend neue Prozesse in der Nahrungsmittelproduktion fordert. Ein erster Schritt muss die deutliche Verteuerung von tierischen Produkten und die Subvention bioveganer Lebensmittel sein. Bevölkerungswachstum erfordert vegane Innovationen zur Ernährungssicherheit Lag im Jahr 1960 die Weltbevölkerung bei ca. 3 Milliarden Menschen, wird sich diese Zahl im Jahr 2040 verdreifacht haben. Die Ernährungssicherheit – Zugang zu qualitativ und quantitativ ausreichenden Nahrungsmitteln für alle Menschen – ist bereits jetzt nicht umfänglich gegeben. Der wachsende Druck auf natürliche Ressourcen und der ihre Nutzung beeinflussende technische und biologische Fortschritt führt zu ungleicher Verteilung, was auch zu geopolitischen – kriegerischen – Auseinandersetzungen und Flucht führt. Bereits jetzt leiden über 800 Millionen Menschen unter unzureichender Nahrungsmittelversorgung. Paradoxerweise verstärkt ausgerechnet in den Ländern, in denen ein großer Anteil des Futters für die industrielle Tierhaltung produziert wird. Dabei ist längst bekannt, dass die Konvertierungsrate von Pflanzenkalorien in Fleischkalorien rund viermal besser ist als die bei traditionellem Fleisch. „Die Herstellung von pflanzlichen Produkten ist zielgerichteter auf das Endprodukt ausgelegt und mit weniger Energieverlust verbunden“, appelliert Bundespressesprecherin Eva-Marie Springer an die Vernunft von Politik und Verbraucher, Schlachthäuser abzuschalten. Die V-Partei³ liefert die passenden Antworten. Weitere Informationen auf www.v-partei.de Pressekontakt: Eva-Marie Springer Bundespressesprecherin 09074-91779 0174-3878544 presse@v-partei.de Original-Content von: V-Partei³, übermittelt durch news aktuell

Quelle: presseportal.de

TBF am 13. Juni 2019, 09:02 Uhr

Bible verse of the day

Der Reiche herrscht über die Armen; und wer borgt, ist des Gläubigers Knecht.
 

Kalender

September 2019
S M D M D F S
« Aug    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Stichwörter

Kategorien

Archive

RSS RSS-Feed

  • Nördlicher Berliner Ring am Wochenende gesperrt
    Autofahrern im Berliner Umland steht am Wochenende eine Geduldsprobe bevor. Die A10 wird ab Freitagabend (22 Uhr) bis zum frühen Montagmorgen (5 Uhr) zwischen dem Autobahndreieck Kreuz Oranienburg und Dreieck Havelland gesperrt, wie das Unternehmen Havellandautobahn mitteilte. Der nördliche Berliner
  • Tornado der Bundeswehr: Kampfjet verliert Treibstofftanks in der Luft
    Ein Tornado-Jet der Luftwaffe hat aus bisher ungeklärten Gründen zwei leere Tanks verloren. Einer der Tanks sei auf einem Feld in Schleswig-Holstein gefunden worden. Der andere wurde bisher noch nicht entdeckt. Ein Tornado-Jet der Luftwaffe hat in Schleswig-Holstein zwei leere Tanks verloren. Das be
  • Tausende wollen im Norden für mehr Klimaschutz demonstrieren
    Für mehr als 20 Orte in Schleswig-Holstein sind heute Klimaschutz-Demonstrationen angekündigt. Dazu werden allein in Kiel und Lübeck mehrere tausend Menschen erwartet. Sie wollen den weltweiten Klimastreik der Bewegung Fridays for Future unterstützen. Besonders in Kiel und Lübeck ist mit größeren Ve
  • Holstein Kiel will mit Neu-Trainer Werner in die Erfolgsspur
    Holstein Kiel will sich mit Interims-Trainer Ole Werner heute Abend gegen den Erstliga-Absteiger Hannover 96 im Nordderby der 2. Fußball-Bundesliga aus der sportlichen Krise schießen. "Die Mannschaft ist heiß. Die Grundlage ist gegeben, dass wir ein erfolgreiches Spiel zeigen können", sagte Werner v
  • Klimademos in Brandenburg: Auch Unternehmen streiken mit
    Die Fridays-for-Future-Bewegung in Brandenburg erwartet rund 6000 Teilnehmer zu den Demonstrationen am Freitag im ganzen Land. Rund die Hälfte davon soll um "zwei vor zwölf" in Potsdam am Alten Markt zusammenkommen, wie ein Sprecher der Bewegung mitteilte. Explizit sind zum dritten globalen Klimastr
  • Parteispitzen machen Weg frei: Brandenburg steht vor Koalitionsgesprächen für Kenia-Bündnis
    Potsdam (dpa) - Knapp drei Wochen nach der Landtagswahl in Brandenburg streben SPD, CDU und Grüne Verhandlungen für eine sogenannte Kenia-Koalition an. Die Landesspitzen der drei Parteien machten am Donnerstag in Potsdam den Weg dafür frei. Allerdings muss ein Kleiner Grünen-Parteitag am Samstag noc
  • Riexinger: Entscheidung in Brandenburg gegen Politikwechsel
    Der Linksparteichef Bernd Riexinger hat die Entscheidung von SPD und Grünen in Brandenburg für Koalitionsverhandlungen mit der CDU kritisiert. Es sei eine Entscheidung "gegen einen Politikwechsel" und "für schlechte Kompromisse", erklärte er am Donnerstagabend. "Sie macht sehr deutlich, dass die Wäh
  • Grünen-Fraktionschefin Nonnemacher: Hoffnung auf Zustimmung
    Die Brandenburger Grünen-Fraktionschefin Ursula Nonnemacher hofft auf deutliche Zustimmung ihrer Partei zur Aufnahme der Koalitionsverhandlungen mit SPD und CDU. "Es wird sicher auch Gegenstimmen geben", betonte sie am Donnerstagabend in Potsdam. Die Sondierungen seien mit großer Ernsthaftigkeit gef
  • CDU-Landeschef Michael Stübgen: Weit aufeinander zubewegt
    Der kommissarische CDU-Landeschef Michael Stübgen hat sich mit dem Ergebnis der Sondierungen in Brandenburg zufrieden gezeigt. "Entscheidend ist, dass es uns gelungen ist, eine gemeinsame Position zu finden", sagte er am Donnerstagabend in Potsdam. "Wir haben in vielen Stunden ziemlich weit zueinand
  • Brandenburg: Brandenburg steuert auf "Kenia-Koalition" zu
    Nun also Kenia: SPD, Union und Grüne wollen es in Brandenburg mit einer Koalition versuchen. Ein rot-grün-rotes Bündnis mit der Linken wäre damit vom Tisch. In Brandenburg streben SPD, CDU und Grüne nach der Landtagswahl ein gemeinsames Bündnis an. Die Führungen der drei Parteien sprachen sich am Do

Polls

Wird sich Frau Dr. Merkel noch bis zum Ende der Legislaturperiode als Kanzlerin halten?

Ergebnisse

Loading ... Loading ...

RSS-Feed

RSS-Feed abonnieren

Öffnen Sie eine Kategorie, für Kategorie RSS-Feeds