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Montag, 18. Februar 2019 15:08:52 Uhr

Innenminister Andreas Breitner appelliert an Hausbesitzer und Unternehmer: Umfassende Möglichkeiten der Einbruchsprävention stärker nutzen

Innenminister Andreas Breitner hat Haus- und Wohnungsbesitzer ebenso wie Unternehmer aufgerufen, noch stärker die umfassenden Möglichkeiten der Prävention zum Schutz vor Einbrüchen zu nutzen. „“Wer sein Eigentum schützen will, kann das mit guter fachlicher Beratung sehr wirksam tun““, sagte Breitner heute (6. September) in Neumünster. Häufig seien nicht aufwändige technische Lösungen notwendig, schon die verstärkte Sensibilität für Einbruchsgefahren und bestimmte Verhaltensmaßregeln würden Einbrecher abschrecken. Breitner sprach auf der Fachtagung „Einbruchschutz im Norden“, zu der die Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord e.V. (QSN) gemeinsam mit dem Landespolizeiamt Schleswig-Holstein eingeladen hatte.

Der Minister wies darauf hin, dass nicht nur durch Einbrüche in Privathäuser oder Wohnungen hohe Schäden entstünden. Diebstähle in Betrieben, Büros oder Werkstätten würden häufig zu Datenschäden oder dem Verlust von Betriebsgeheimnissen führen, die schwere Folgen für die betroffenen Unternehmen haben könnten. „“Die Ausmaße von Produktionsausfällen und damit verbundenen Image-Schäden können gravierend sein, auch wenn sie in keiner Kriminalitätsstatistik abzulesen sind““, so Breitner.

In Schleswig-Holstein stehe mit der polizeilichen Prävention sowie der Kooperation mit der QSNe.V. ein vorbildliches Netz an Beratungsstellen zum Einbruchsschutz zur Verfügung, sagte der Minister. In der QSN haben sich 2003 die Landesfachverbände des Elektro-, Metallgewerbe-, Rollladen-, Glaser- sowie des Holz-Kunststoff-Handwerks zusammengeschlossen und in Zusammenarbeit mit der Landespolizei Schleswig-Holstein ein flächendeckendes Angebot von 140 qualifizierten Fachbetrieben errichtet. Die Betriebe erhalten eine fachliche Schulung über die Grundsätze der polizeilichen Beratungspraxis „“Sie sind damit sowohl qualifiziert als auch seriöse Multiplikatoren der polizeilichen Vorbeugungsprogramme““, so Breitner.

Informationen zum Einbruchsschutz gibt es unter www.polizei.schleswig-holstein.de.

Dumke am 6. September 2012, 13:13 Uhr

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