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Dienstag, 17. September 2019 14:18:43 Uhr

Lange Wartezeiten in den Sommerferien erwartet

Lange Wartezeiten in den Sommerferien erwartet – Luftsicherheitskontrollen dürfen nicht als Sündenbock erhalten müssen · Berlin – Für die morgen in den ersten Bundesländern beginnenden Sommerferien werden wieder lange Wartezeiten an den Flughäfen prognostiziert. „Die Passagiere sollten rechtzeitig an den Flughäfen erscheinen, denn bereits ohne Ferienverkehr ist die Lage vielerorts angespannt“, so BDLS Präsident Udo Hansen. Er machte deutlich, dass nicht wieder die Sicherheitskontrollen der privaten Dienstleister und die Beamten der Bundespolizei zum Sündenbock gemacht werden dürften, wenn es zu Warteschlangen kommt. Viele Planungsprozesse der Flughäfen und Fluggesellschaften sowie simple infrastrukturelle Begebenheiten seien Hauptauslöser bzw. Verursacher von Wartezeiten in den Hauptverkehrszeiten.

„Viele deutsche Flughäfen sind leider schon im Betrieb außerhalb der Ferien in der Situation, dass an allen Ecken und Enden Bodenpersonal fehlt um Flüge abzufertigen, die baulichen Begebenheiten oder schlicht und ergreifend die Infrastruktur an und um die Flughäfen nicht ausreicht um den mittlerweile immensen Andrang an Fluggästen zu bewältigen“, so Hansen. Oft würden dann die Sicherheitskontrollen für lange Warteschlangen verantwortlich gemacht. „Die Bundespolizei und damit dann auch die beauftragten Dienstleister können aber lediglich im Rahmen der angeforderten Personenzahlen und entsprechend der vorhandenen Technik agieren“, so Hansen weiter. Auch Faktoren, wie immer mehr sowie dichter gepacktes und damit schwerer zu kontrollierendes Handgepäck – wegen Mehrkosten für Gepäckaufgaben – seien für die Sicherheitskontrollen ein Aspekt, den sie nicht beeinflussen können – der den Dienstleistern aber angelastet werde.

Hansen bittet deshalb alle Reisenden sich rechtzeitig zum Flughafen zu begeben und weist nochmals darauf hin, die Vorgaben für Flüssigkeiten, verbotene Gegenstände sowie die Größe und Menge der Handgepäckstücke zu beachten. „Nur so können die Sicherheitskontrollen sicher und trotzdem zügig ablaufen“.

Die BDLS Mitgliedsunternehmen haben – beispielsweise durch einen hohen Personaleinsatz und strukturelle Vorbereitungen auf das verstärke Reiseaufkommen – alle für sie beeinflussbaren Faktoren, die für reibungslose Kontrollen mit dem höchstmöglichen Komfort für die Reisenden möglich sind, abgedeckt. „Denn wir wollen dass sie sicher fliegen“, so Hansen.

Brancheninformationen (www.bdls.aero)
Die Luftsicherheitsunternehmen an den Verkehrsflughäfen in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 23.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2017 wurde ein Umsatz von ca. 840 Mio. Euro erzielt. Die im BDLS organisierten Unternehmen haben mit ca. 750 Mio. einen Anteil von 75 % am Markt. Sie beschäftigen rund 15.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in den Bereichen §§ 5, 8, 9 und 9a LuftSiG sowie Servicedienstleistungen. Darunter sind rund 8.700 als Luftsicherheitsassistentinnen und –assistenten, etwa 5.000 als Luftsicherheitskontrollkräfte und rund 1.300 mit Servicetätigkeiten beschäftigt.
TBF am 19. Juni 2019, 14:55 Uhr

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