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Sonntag, 22. Oktober 2017 08:26:35 Uhr

Im Blickpunkt: VfL Wolfsburg II

VfBLogoIm Blickpunkt: VfL Wolfsburg II – Es schien, als sollte die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg auch in diesem Jahr nicht den Sprung in die Dritte Liga schaffen können. Noch vor zwei Wochen betrug der Rückstand auf den Tabellenführer VfB Oldenburg fünf Punkte bei einem mehr ausgetragenen Spiel der Wölfe. Zudem war auch der ETSV Weiche Flensburg, Aufstiegskandidat Nummer drei mit einem weniger absolvierten Spiel in der Position, punktemäßig mit dem VfL gleichzuziehen.

Über Ostern wurde die Tabellenspitze nun etwas überraschend neu sortiert: Nachdem der VfB Oldenburg bereits eine Woche zuvor im Heimspiel gegen Goslar nicht über ein torloses Unentschieden hinaus kam, musste sich die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch am Ostermontag sogar mit 0:1 in Rehden geschlagen geben. Der VfL Wolfsburg II hingegen erfüllte seiner österliche Pflicht und gewann in Havelse mit 2:1 und profitierte auch vom Punktverlust der Flensburger in Meppen (2:2). Somit liegen die Wölfe nur noch zwei Zähler hinter Oldenburg – das Aufstiegsrennen ist auf der Zielgeraden nun offener denn je.

Der Rückrunden-Motor stotterte zunächst etwas: Nach der 0:1-Niederlage zum Hinrundenabschluss in Flensburg leistete man sich weitere Schnitzer beim Aufsteiger Drochtersen/Assel (1:1), beim Hamburger SV II (1:2), in Braunschweig (0:1) und daheim gegen Hannover II (1:1). Zuletzt allerdings folgten drei Siege gegen St. Pauli II (3:1), in Rehden (1:0) und in Havelse (2:1), so dass man aktuell mit 17 Punkten beste Rückrundenmannschaft ist.

Kommen die spielstarken Wölfe ins Rollen, wird es für jeden Gegner dieser Liga schwer. Norderstedt musste diese Erfahrung gleich doppelt machen: Im Hinspiel kam man mit 0:5 unter die Räder, im Rückspiel gab es eine herbe 1:8-Packung in der VW-Stadt.

Auch der TSV Havelse (1:6), TSV Schilksee (0:7), VfV Hildesheim (1:5), HSV II (0:4) und Goslarer SC (1:4) machten ähnliche, negative Erfahrungen. Somit stellt der VfL auch nach wie vor die mit Abstand beste Offensive (63 Tore) und immer noch die zweitbeste Defensive (20 Gegentore). Die meisten Treffer erzielte der 26jährige Dino Medjedovic (15), gefolgt von Gergely Bobál (9) und Kapitän und Routinier Bastian Schulz (7). Letzterer wird den VfL zum Saisonende im Übrigen verlassen und an die Bremer Brücke nach Osnabrück wechseln.

Im Mittelpunkt stand zuletzt Hauptsponsor Volkswagen und sein Engagement im Sport nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals. Medienberichten zufolge plant der Autokonzern seinen Austieg bei 1860 München und dem FC Schalke 04. Welche weiteren Auswirkungen die derzeitige VW-Krise auf das künftige Budget des VfL-Nachwuchses haben wird, ist derzeit allerdings reine Spekulation. Peilt man den Drittliga-Aufstieg auch in der Zukunft an? Kommt möglicherweise gar eine Auflösung der zweiten Mannschaft, wie in der Vergangenheit zum Beispiel in Frankfurt oder Leverkusen praktiziert, in Betracht? Die Antworten, sofern sie intern noch nicht gegeben wurden, werden sowohl beim VfL als auch im restlichen Fußball-Deutschland mit Spannung erwartet.

Der VfL trägt seine Heimspiele im AOK-Stadion (Allerpark 2; 38448 Wolfsburg) in unmittelbarer Nähe zur VW-Arena aus.

Luebecker Dienstleistungskontor am 8. April 2016, 16:13 Uhr

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