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Donnerstag, 29. Oktober 2020 05:16:00 Uhr

ACHTUNG KORREKTUR! Einkommensrunde im öffentlichen Dienst/​ Tarifrunde öffentlicher Dienst: Gewerkschaften kritisieren Arbeitgeberangebot als völlig unzureichend

Berlin (ots) – Die Verhandlungsführer von ver.di und dbb, Frank Werneke und Ulrich Silberbach, haben das Arbeitgeberangebot in der Einkommensrunde für die Beschäftigten im öffent­li­chen Dienst von Bund und Kommunen als unzu­rei­chend zurück­ge­wie­sen. „Die ange­bo­te­nen Lohnsteigerungen sind gera­de­zu respekt­los. Für klei­ne­re und mitt­le­re Einkommen bedarf es eines deut­lich höhe­ren Mindestbetrags. Die Laufzeit ist ein­deu­tig zu lang. Insbesondere die Vorschläge für das Gesundheitswesen sind rich­tig dreist. Nach war­men Worten von Politikerinnen und Politikern im Frühjahr erhal­ten die Beschäftigten in den Krankenhäusern von den Arbeitgebern eine Klatsche, wäh­rend sie zeit­gleich schon wie­der um das Leben von Corona-​Patienten rin­gen. Auch die wei­te­ren Forderungen und Erwartungen wie die Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro oder die zeit­na­he Ost-​West-​Angleichung bei der Arbeitszeit wer­den nicht erfüllt“, erklär­te Frank Werneke, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di): „Das ist sehr ent­täu­schend. Vor dem Hintergrund der Ankündigung des Bundesinnenministers, ein ver­nünf­ti­ges Angebot vor­zu­le­gen, ist das statt­des­sen der Ausdruck man­geln­der Wertschätzung. Von einem Durchbruch sind wir weit ent­fernt.“ „Wir hat­ten uns von dem heu­ti­gen Angebot mehr ver­spro­chen: Mehr Verantwortung und Respekt der Arbeitgeber gegen­über ihren Beschäftigten und mehr Fairness im Umgang. Erst die wei­te­ren Verhandlungen Ende kom­men­der Woche in Potsdam wer­den zei­gen, ob sich aus die­sem Angebot eine Einigungsperspektive ent­wi­ckeln lässt, oder ob es eine Nebelkerze ist, die nur auf die öffent­li­che Debatte abzielt“, ergänz­te Ulrich Silberbach, Bundesvorsitzender des dbb beam­ten­bund und tarif­uni­on die Einschätzung. „Zudem ver­ber­gen sich im Angebot zahl­rei­che Verschlechterungen“, warn­te Werneke. So woll­ten die Arbeitgeber die Eingruppierungsgrundlagen so ver­än­dern, dass künf­tig Herabstufungen von Beschäftigten mög­lich sind; auch sei die Reduzierung der Jahresleistung für die Kolleginnen und Kollegen bei den Sparkassen geplant. Die Gewerkschaften sei­en sich im Klaren, dass eine Tarifeinigung nicht ohne Entgegenkommen bei­der Seiten zu haben sein wird, so dbb-​Chef Silberbach. „Das heu­te vor­ge­leg­te Angebot reicht aber hin­ten und vor­ne nicht. Genauso wie die Gewerkschaftsforderungen nicht das letz­te Wort sind, kann und wird es auch die­ses ers­te Angebot der Arbeitgeber von Bund und Kommunen nicht sein.“ Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-​Pandemie auf Gesellschaft, öffent­li­chen Dienst und Tarifrunde erin­ner­ten Werneke und Silberbach abschlie­ßend noch­mal dar­an, dass die Gewerkschaften aus gutem Grund im Frühsommer eine Verschiebung der Einkommensrunde bis 2021 vor­ge­schla­gen hat­ten. Vor allem die kom­mu­na­len Arbeitgeber hät­ten das abge­lehnt. Die Gewerkschaften for­dern u.a. eine Einkommenserhöhung um 4,8 Prozent, mind. 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten, Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikumsentgelte um 100 Euro, sie erwar­ten zudem eine Arbeitszeitangleichung Ost an West, Verbesserungen für den Pflegebereich sowie die Reduzierung der 41-Std.-Woche für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte. Vom TVöD sind etwa 2,5 Millionen Beschäftigte direkt oder indi­rekt betrof­fen: Rund 2,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bundes und der Kommunen sowie wei­te­rer Bereiche, für die der TVöD direk­te Auswirkungen hat, sowie rund 225.000 Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte, auf die der Tarifabschluss über­tra­gen wer­den soll. Die drit­te Verhandlungsrunde ist für 22./23. Oktober 2020 in Potsdam ver­ab­re­det. Pressekontakt: dbb – beam­ten­bund und tarif­uni­on Dr. Frank Zitka Telefon: 030.4081−5510 Fax: 030.4081−5599 Email: zitka@dbb.de Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7034/4736511 OTS: dbb beam­ten­bund und tarif­uni­on Original-​Content von: dbb beam­ten­bund und tarif­uni­on, über­mit­telt durch news aktu­ell

Quelle: presseportal.de

TBF am 16. Oktober 2020, 14:33 Uhr

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Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.

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